Reiki

Was ist Reiki?

In einem Satz:

Die Aktivierung der Selbstheilungskräfte

Fertig! Beitrag Ende. Danke für die Aufmerksamkeit.

Nicht doch, so schnell kommt ihr mir nicht davon.

Wie ich dazu kam und welche Erfahrungen ich beim Erstkontakt hatte 

Interessanterweise habe ich damals lange Zeit um Reiki einen großen Bogen gemacht. Konnte mit dem Begriff absolut nichts anfangen und zudem hatte es für mich irgendwie den Touch einer Sekte oder etwas anderem undefinierbaren. Fragt mich nicht warum, war einfach so. Wahrscheinlich weil ich davon nicht wirklich viel wusste, ich auch nichts davon wissen wollte, dachte mir, das wird schon irgendetwas abgehobenes sein. Oder eben ne Sekte. Und jedes Mal wenn mir in der Buchhandlung über dieses Thema ein Buch ins Auge fiel, machte ich extra einen Bogen darum. In keinster Weise wollte ich mich mit diesem Thema beschäftigen, als ob es eine Art Sperre gab.

Eines Tages erkrankte mein Sohn an Neurodermitis. Es war ziemlich schlimm, es juckte, er kratzte, es juckte und es wurde immer schlimmer. Sein Körper sah aus, als ob er Schafblattern hätte. Also nach dem Hausarzt, ab zum Facharzt.

Der Dermatologe meinte, dass man bei Neurodermitis in dieser Form, absolut nichts machen könne. Es gäbe

  1. definitiv keine Heilung und wenn man etwas dagegen tun könne, wäre es
  2. bestenfalls eine Linderung.

Also verschrieb er uns brav Cortison. Und damit sollte ich den gesamten, kleinen Körper (mein Sohn ging damals in die Volksschule) bedecken. Gleich des Arztes Zusatz: „Kann natürlich sein, dass es nun kurzzeitig verschwindet, aber ich garantiere ihnen, dass es wiederkommen wird. Mit der Zeit werden wir die Dosis auch erhöhen müssen, aber wie gesagt, Heilung gibt es hier leider keine“. Zitat Ende.

Das war vielleicht in seinem Sinne, doch mit absoluter Sicherheit nicht in meinem. Ich gebe meinem Sohn doch kein Kortison! Und das vielleicht sogar auf Monate, Jahre, sein Leben lang. Sicher nicht! Das sagte ich dem Spezialisten auch. Worauf er meinte, dass ich das bereuen würde und ich früher oder später wieder bei ihm landen werde. Ich würde schon sehen. –  Worauf ich die Praxis mit den Worten, Ja, das werden wir, verließ, nicht ohne meinen Sohnemann mit aufmunternden Blicken zuzunicken.

Sofort begab ich mich auf die Suche nach alternativen Heilmethoden. Nun, einfach war was anderes. Wenn man bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich viel damit zu tun hatte. (Außer der Kenntnis, dass Kortison nicht das Gesündeste ist).

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Ich versuchte es mit Bioresonanz, mit Kräuterwickel, Kräutertees, setzten gut gemeinte Ratschläge und Tipps um, wendeten Hausmittel an. Kräuter brachten nut kurzfristig Besserung.Nichts! Dann suchten wir jemanden auf, von dem wir hörten, dass er „in solchen Sachen“ sehr gut sein soll.

Dass „sehr-gut-sein“ bezog sich aufs Pendeln. Besagter Herr pendelte also aus, wogegen mein Sohn allergisch sein könnte, was helfen könnte usw. Im Endeffekt verließen wir den kleinen Laden um 350,- € weniger! Bekamen dafür jede Menge Mittelchen, Säfte und was weiß ich noch alles mit. Und – O-Wortlaut, als er uns die Tür aufhielt, als wir sämtliche Hände voll bepackt, sein Geschäft verließen, -wenn es zuwenig ist, ihr wisst ja wo ihr mich findet- Haha! Sehr witzig.

Als mein Sohn dann die ersten Verkostungen dieser Sachen vornahm und er meinte, koste bitte doch mal- hatte sich auch dieses Thema für mich erledigt. Noch nie in meinem Leben hatte ich so etwas Grässliches zu mir genommen und meinem Sohn wollte ich das nicht antun. Seit zwei Jahren litt er nun darunter, wollte nicht mehr zur Schule gehen, weil er sich schämte. Ansteckend war es ja nicht, aber er fühlte sich mit seinem Aussehen nun wie ein Aussätziger. Und nichts was ich versuchte, fruchtete. Ergo – es musste eine andere Lösung her!

Und dann fiel mir ein Buch über Reiki in die Hände! Ich las, recherchierte viel im Internet, kam nun zum allerersten Mal damit konkret in Berührung. Was es da alles gab! Hmm,..aber konnte das wirklich stimmen, was da alles stand? Ich war skeptisch! Überlegte und brauchte ein Weilchen. Doch mein Sohn litt. Da hatte ich nicht ewig Zeit um eine Entscheidung zu treffen.

Also gut.

Einweihung!

Über die Ferne. Von einem mir bis dato Unbekannten. Per mentaler Verbindung. Ahaa, okeeh, soso.

Mein 1. Mal! In Kundalini Reiki! Ich weiß es noch wie heute.

Ich bereitete sorgfältig alles vor – sorgte also für Ruhe, zündetet eine Kerze an, legte mich aufs Bett und harrte der Dinge die da nun kommen sollten. Als ich nun also so da lag, dachte ich mir noch, – was machst du da eigentlich? Vertraust da einfach darauf, dass dir wirklich ein Wildfremder Energie schickt? Wie soll das denn funktionieren? Was, wenn derjenige nun entspannt bei nem Wein mit Freunden unterwegs ist und sich eines lacht, da ich ihm diesen Wein ja nun bezahlt habe.. – und dann begann die Energieübertragung!

Und ich war wirklich froh, dass ich lag, denn diese Energie war so gewaltig, dass sie mich sonst umgeworfen hätte! Tatsache! Es spürte sich an, als ob ich in eine Art Wirbel drin war, beginnend bei den Füßen und immer stärker werdend, den Körper entlang. Solche Empfindungen hatte ich noch nie erlebt. Nach einiger Zeit nahm ich neben dem Bett etwas war. Licht, etwas Strahlendes, Großes. Meine Gefühle überschlugen sich. Nach etlichen Minuten ebbte es ab und ich ruhte noch etwas nach. WOW!!

Mein erster Reikilehrer Michael Knappert hatte Wort gehalten und mich in Kundalini Reiki eingeweiht. Bis heute ist diese Energie eine meiner liebsten. Stark, intensiv, doch einfach und sehr, sehr kraftvoll.

Einige Tage später ließ ich mich dann auch in die Kunst des Besprechens einweihen. Hierbei handelt es sich um uralte Heilgebete. Und so wurde ich mehr und mehr mit diesen Formen der Energien vertraut.

Es war Zeit, das nun neu erworbene Wissen und Können umzusetzen.

Mein Sohn legte sich nieder und ich begann mit den Energieanwendungen. Er begann zu lachen- hihi, nicht so stark, das kitzelt. Wie, was? Was kitzelt? Ich prüfte, ob ich ihn nicht mit meinem Ärmel berührte – nein! Die Energie löste dies bei ihm aus – 🙂 Ich machte weiter und lächelte, nach erfolgter Beendigung ging es uns beiden seelisch sehr gut. Dies  wiederholte ich nun jeden Tag. Nach 2 1/2 Wochen gab es bei ihm nicht mehr die kleinste Spur der Krankheit. Und- es kam seither auch nie mehr wieder! Über 2 Jahre gab es keine Heilung, nun war es in nicht einmal 3 Wochen verschwunden! Ich war begeistert! Mein Sohn fühlte sich toll! – Nun, so kam ich zu Reiki und übe es seither auch aus Überzeugung aus.

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Es hilft öfter als man denkt, wenn man ab und an über den eigenen Schatten springt.

Über Kommentare würde ich mich wie immer sehr freuen 🙂

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Autor: 1000interessenblog

Hallo, ich heiße Herta Beer, meine Interessen sind Fimo, Resin (Gießharz), Malen (Acryl), Reiki, Magie, Engel, Drachen, interessante Gespräche,.. ach, schaut einfach vorbei :-) Ich würde mich sehr freuen :-)

5 Kommentare zu „Reiki“

  1. Halli Hallo! Das hört sich sehr sehr Interessant an da ich und mein Sohn auch an Neuro bzw Schuppenflechte leiden(… die Ärzte sind sich nicht so einig mit dem was wir jetzt genau haben…) Also meine liebe der Cafeklatsch darf nicht alzu lange auf sich warten lassen!
    Danke für deine Motivation hier zu schreiben freu mich immer von dir zu lesen!
    Bis Bald schönes Weekend.Lg Carmen

    Gefällt 1 Person

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