Form/ Mold für Gießharz selbst herstellen

Eine Form für Gießharz oder auch Resin genannt, selbst herzustellen, ist gar nicht so schwer, wie vielleicht angenommen.

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist, wenn man sich eine Abformmasse aus dem Internet bestellt.

Man braucht dazu:

  • Abformmasse
  • Behälter (Becher, Schüssel oder ähnliches) oder Legosteine^^
  • Teile, welche abgeformt werden sollen
  • Mischbecher (z.B. Plastikbecher)
  • Spatel oder etwas anderes zum Umrühren (ich nehme dafür Holzspatel)
  • bei Bedarf Handschuhe (dünne)

 

img_moldmasse-fileminimizer

Abformmasse weich

Ich hatte es mal mit diesem hier probiert und ich war wirklich begeistert. Es ist leicht umzusetzen (so etwas brauche ich 😉 ) – kein extra Wiegen, kein exakt genaues Abmessen – man mischt die beiden Komponenten einfach im Verhältnis 1:1. Also ein Teil grün wird mit genau soviel, also ebenfalls einem Teil weiß, gemischt. Und hier ist es nicht wie beim Arbeiten mit Resin- kein ewig langes, vorsichtiges Mischen. 1 Minute mischen, so dass eine cremige, pastöse, durchgehend grüne Masse geschaffen ist, reicht!

Am besten ist es nun, wenn man die zu abformenden Teilchen in den Behälter gibt (Plastik hat sich da wunderbar bewährt – hatte da auch anderes versucht, aber das wollt ihr nicht wissen gg) und dann einfach die grüne Masse reingießt. Eventuelle Bläschen, welche sich bilden, kann man mit einem Strohhalm wegpusten.

Man kann auch zuerst die Abformmasse reingeben und danach die Teile dazu geben. Fakt ist jedoch, dass die (meisten^^) Teile auf den Boden sinken (außer man wartet zu lange, trocknet ziemlich rasch an). Ob sie sinken, oder nach oben steigen, hängt von der Dichte des Modells ab, wie schwer es eben ist. Steigt es nach oben, sollte man es wieder nach unten drücken oder es beschweren, oder einfach warten, bis es ein wenig! angeliert ist.

Info: Darauf achten, dass der Boden eine glatte Oberfläche hat. Also dass die Schüssel innen glatt ist, nicht irgendwelche Muster, Rillen, Sprünge etc. hat. Denn wenn die Form trocken ist, dreht man das ganze um, und voíla – man kann ganz einfach die eigenen Modelle wieder rausnehmen und fertig ist die Negativform.

img_mold-fileminimizer
Formmasse nach Entnahme der Teile

Bei diesem Bild hatte ich beides versucht 😉  – oben und unten- gleichzeitig. Also dort, wo im Bild keine Formen von oben ersichtlich sind, hatte ich unten welche eingelegt. War jetzt nicht soo die Super-Idee. Aber ok, man lernt ja. 😛

Es formt sehr detailgetreu ab, auch allerkleinste Details werden sehr genau wiedergegeben.

Bei der Variante mit Legosteinen (geübte Bastler können sich auch aus Alu verschiedene Formen zulegen – also nichts für mich 🙂 ) baut man sich ein eckiges Grundgerüst. Als ob man ein Haus bauen würde, nur ohne Dach. Darunter legt man sich eine Plastikfolie, Einkaufstüte,.. fixiert diese, Hausgerüst drauf, Teilchen der Modelle eingelegt, Formmasse drübergegossen und dann der Dinge harren, die da kommen werden 😀

Nach ca einer 3/4 Stunde ist es entformbar.

Viel Spaß!

 

 

 

 

 

Advertisements

Autor: 1000interessenblog

Hallo, ich heiße Herta Beer, meine Interessen sind Fimo, Resin (Gießharz), Malen (Acryl), Reiki, Magie, Engel, Drachen, interessante Gespräche,.. ach, schaut einfach vorbei :-) Ich würde mich sehr freuen :-)

2 Kommentare zu „Form/ Mold für Gießharz selbst herstellen“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s