Schmuck aus Draht häkeln – DIY

Heute zeige ich, wie man aus einem einfachen Silberdraht oder Basteldraht ein tolles Armband häkelt. Man kann auch einen Ring erstellen. Mit Perlen, mit Garn umwickelt oder einfach so belassen.

Ich habe meine Armbänder mit einem weichen Häkelgarn umhäkelt, da es sich auf der Haut beim Tragen etwas angenehmer anfühlt, da es ansonsten bei bestimmten Bewegungen etwas kratzen könnte. Aber auch dieses Kratzen ist natürlich je nach Draht unterschiedlich und wie man das Schmuckstück trägt und welches natürlich 😀

Ich wollte meine Anleitung nun etwas anders gestalten und nicht nur Fotos, wie sonst immer, davon machen. Auch dies war immer etwas umständlich, da ich die Arbeit ja immer weglegen musste, ein Bild zu knipsen, dieses dann bearbeiten und ja..war auch etwas Aufwand. Doch kein Vergleich zu jenem Video:

Drahtschmuck Häkelanleitung

Und es sieht nun wirklich nicht professionell aus. Noch dazu hatte mich anscheinend vor einigen Tagen eine Hexe mit einem Streifschuss getroffen, so dass jede Bewegung etwas..hm..unangenehm war.

Aber es war schon sehr spannend zu erfahren, wie es nun mit einem Video, also mit Videosequenzen, ist. Habe zwei Videokameras zu Hause, jedoch Marke Billigsdorfer. 3 kurze Testvideos gedreht, davon ließen sich eines auf meinen Laptop öffnen. Gut, direkt mit der Speicherkarte- dasselbe Problem. Andere, zweiter Videokamera, die ältere, die noch weniger kann, als die eben benutzte, da gings.

Ok, wie positioniere ich das Teil nun? Kleines Stativ habe ich ja eines, also wirklich ein kleines, für den Tisch nutzbar, doch wie stelle ich das nun am besten auf? Etliche Versuche später..ok, kann man so lassen. Das Problem bei diesen Kameras ist aber, dass man nicht ganz zum Arbeitsablauf zoomen kann. Kommt man zu Nahe, wird es unscharf. Also genau das, was man nicht brauchen kann.

Gut, hatte hier also einige Szenen im Kasten (ui, das hört sich doch toll an 🙂 ). Zwischendurch einige Fotos. Nun das ganze ab in den Movie Maker (ich höre nun schon einige seufzen,..jaaa, doch…ich weiß, auch nicht die super- über-drüber- Software, aber ich tu mir damit einfach leicht. Kann auch Filme teilen, bestimmte Teile herausnehmen, ok, alles zwar ziemlich grob und einfach, aber machbar (Videobearbeitung bei der PS4 zum Beispiel, da kann man es auf 1 Sekunde genau schneiden).

Soweit, so gut. Da ich nicht direkt dazu gesprochen hatte, musste ich also auch meine Stimme noch extra aufnehmen. Etwas, was das Ganze ohnehin etwas verzögerte, da ich mich davor etwas scheute. Aber es hilft ja alles nix 😉

Ein Mikrophon hatte ich ja bereits, schon seit Monaten,..ähem,..gestern erster Einsatz. Mein Sohn meinte, es gäbe Mikrophone, um 200-300 Euronen, wo die Stimme sehr billig rüber kommen würde. Lach, keine Sorge, meines hatte nur knappe 20 Euro gekostet gg

Gut, Test auf MovieMaker- nein, funktioniert leider nicht. Zum Glück hatte mir mein Sohn vor einiger Zeit auch ein anderes Programm geschenkt- Vegas pro – da dies aber wirklich nur für Profis ist und ich alles andere bin, nun ja, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, damit zu arbeiten…ließ sich jedoch nun nicht vermeiden….Ok, Test, einwandfrei.

Also generierte ich auf MovieMaker den Film mit den verschiedenen Sequenzen und den Fotos, zog dies nun ins Vegas und sprach nun mit meinem externen Mikro dazu. War dabei schon etwas aufgeregt, ging aber dennoch besser als erwartet. Zog es gleich auf einmal durch. Yeah! Geschafft!! 🙂

Nun das Ganze noch rendern, also auf ein optimales Mass setzen und Film und Sprachaufnahme miteinander verbinden. Bei meinem Uraltlaptop kann so etwas schon ein Weilchen dauern. Denn so etwas ist absolute Schwerstarbeit für den Compi. Die Gefahr dabei ist, dass sich das Gerät überhitzt, und bevor es soweit ist, schaltet er sich aus.

Nur gut, dass mir mein Sohn vor einigen Monaten einen Kühler für meinen Laptop geschenkt hatte.

Gut, also wird gerendert. Hey, sieht gut aus.

Momentchen…Telefon..mein Sohn ruft an.. ich erzähle ihm von meinem aktuellen Vorhaben..in diesem Moment…Bildschirm schwarz…Computer aus..fertig geworden mit dem Fertigstellen? Bei meinem letzten Blick auf meinen Laptop sah ich, dass es zu 56 % geschafft war. Also nein, nicht fertig.

Mein Sohn meinte, kein Problem, wartest etwas, dann wieder einschalten, das Projekt öffnen…mir entkam ein Schrei!

?

Ich hatte nicht gespeichert. Wollte nach stundenlanger Arbeit einfach nur Rendern, es einfach nur fertig haben. Nein, wirklich? Alles weg? Also insbesondere die Mikroaufnahme? Der andere Film mit den Bildern, der war ja gespeichert.

Ich hörte auf zu telefonieren. Schaltete ein. Das dauerte ja eeewig. Öffnete Vegas- nichts! Es war nicht da! Nichts war da, was ich den ganzen Tag fabriziert hatte. Aaaaaahhhhh…

Alles wurde abgesucht, dort nichts, da auch nichts. Konnte es sich nicht irgendwo trotzdem gespeichert haben? Sohnemann meinte, es wäre möglich, ich solle die Suche nicht aufgeben. Eine kleine Chance bestünde. Und dass, wenn er am PC sitzt, so alle geschätzte 20 Sekunden speichern würde.

Jo…

Ich öffnete eine andere Version von Vegas und hey!! Jaaa, da war es. Nicht gerendert, aber egal, es war noch alles da. Juchu!!!

Ok, neuer Versuch. Als erstes…Strg und S – hehe…also mal Speichern, sicher ist sicher! 🙂

Laptop ins Schlafzimmer getragen, da es dort kühler ist. Vorher stand der Lapi im Wohnzimmer am Tisch direkt neben dem Heizkörper.

Gut, Kühlung an, alle anderen Tabs geschlossen (man möchte ja nicht unnötige Arbeit dem armen Laptop aufhalsen), Gefrierschrank gegangen, kleines gefrorenes Beutelchen rausgeholt und unter dem kühlenden Ventilator (welcher ja unter meinem Laptop liegt) gelegt, so dass zusätzliche kühle Luft erzeugt wird. Licht aus, im Wohnzimmer auf das Wunder hoffen. Zwischendurch immer kurzen Blick rein, ob noch nicht alles abgebrannt ist. Läuft noch..ok.

Nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit, obwohl, eine dreiviertel Stunde für 7 1/2 Minuten Film ist gar nicht sooo schlecht, für meinen alten Herrn (oder ists ne ältere Dame?^^). Uhund….geschafft!

Es war vollbracht! Kleine Ruhepause dem Gerät gegönnt und auf Youtube hochgeladen.

So, das war meine Geschichte zu meiner Häkelanleitung 😀

IMG_20190201_152509.jpg

Den Schmuck an sich finde ich gut. Vor allem, weil man sehr individuell etwas gestalten kann, und somit auch für spezielle Anlässe sich das Passende selbst erstellen kann 🙂

Ich hoffe, es ist keiner bei diesem Beitrag eingeschlafen und wer es bis hier geschafft hat, dem wünsche ich nun einen extra bezaubernden und stressfreien Tag!

Über Kommis dazu würde ich mich sehr freuen. Für konstruktive Kritik und Anregungen zum Tutorial bin ich natürlich immer offen. Auch wenn es sehr viel Arbeit war, so sieht es dennoch nun nicht sooo professionell aus. Jedoch beginnt ja jeder einmal,..auch habe ich kein teures Equipment. Die Aufnahmen stammten nun als in Kombination mit der günstigen Kamera und meinem Handy 🙂

❤ ❤ ❤

 

 

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9 Gedanken zu “Schmuck aus Draht häkeln – DIY

  1. Zu allererst: Sie gefallen mir sehr, die Armbänder, aus Draht gehäkelt, hab ich noch nie gesehen, wunderschön!
    Beim Rest deines Eintrages hab ich hier mit Blut und Wasser geschwitzt, das war ja echt eine aufregende Aktion mit dem Video, und an der Stelle, als dein Bildschirm schwarz wurde, hab ich mit aufgestöhnt, ich kann dir das so gut nachfühlen, der PC von mir, den ich vor meinem aktuellen hatte, war ja auch ein solch älterer Herr (oder Dame, wer weiß das bei PC’s schon so genau, lach!) und hatte die gleichen Probleme wie deiner, ich hab sooo mitgefiebert und mich soooo gefreut, als es dann hieß: Ende gut, alles gut!
    Klasse geworden das Video, meinen Glückwunsch!
    Starte gut in die neue Woche, weiter gute Besserung für den Hexenschuß, und ganz liebe Grüße
    Monika.

    Gefällt 1 Person

    • Oooh, tatsächlich? Hast auch du mitgefiebert? Cool 🙂 War auch für mich sehr spannend 😀 Und ging zum Schluss ja auch gut aus. Ansonsten wäre die Arbeit von einem ganzen Tag weg gewesen….Danke für das tolle Kompliment zum Schmuck und die lieben Wünsche – Glg und einen stressfreien Wochenstart – Herta ❤

      Gefällt 1 Person

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