Piran – Slowenien August 2019

Ja, ich war schon wieder einige Tage in Piran ❤

Zuerst jahrzehntelang nicht, dann gleich zweimal hintereinander. Vielleicht kann ich euch ja ans Meer entführen und verführen – ich kann nichts dafür, es hat mich einfach erwischt. Ich finde Piran einfach toll – das Meer sowieso, aber es hat dort etwas Besonderes, wie ich finde.

Diesmal waren wir zu dritt. Wir hatten ein Apartment gemietet. Ein Doppelbett und ein Schlafsofa, auf zwei Ebenen. Gefiel mir schon mal sehr gut. Auch wenn das Restaurant, welche von den selben Besitzern, wie die Apartments betrieben wird, gleich vor unserer Wohnung war, war davon absolut nichts zu bemerken. Der kleine, sehr gemütliche Gastgarten war direkt an der Wand zu meinem Schlafsofa, doch ich hatte davon wirklich nichts bemerkt. Keine Gespräche der Gäste, Besteckklappern oder Anstoßen von Gläsern. Das einzige, was ich jedoch schon hörte, waren die Bewohner über unserem Apartment. Sehr lautes telefonieren und man hörte leider jeden Schritt. Doch da wir meist sehr spät heimkamen, war das auch noch ok. Bis auf meinen ersten Abend, als ich mit heftigsten Kopfschmerzen daheim bleiben musste. Und ja, in der Früh weckte mich der Müllwagen einige Male auf, da die Wohnung direkt neben der Strasse lag. Jedoch muss man auch dazu sagen, dass in der Stadt sehr auf Sauberkeit geachtet wird. Zumindest in den Touristenbereichen.

Unsere Unterkunft hieß Pri Mari und die Besitzer sind extrem freundlich. Mit Tomasz, dem Chef, kann man sich in mehreren Sprachen unterhalten 🙂 Wunderbar.

Wenn auch von außen sehr unscheinbar und beinahe zu übersehen (es befindet sich am Anfang von Piran), so das Apartment doch alles was es braucht. Küche, Klima, Fernseher (gerne mit italienischen Sendern 🙂 ), genügend heißes Wasser, auch bei drei Personen. Sauber, alles vorhanden. Gepflegte Wohnung. Mit Meerblick. Verlässt man dieses Apartment und geht über die Strasse, so ist man schon am Meer.

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Erster Blick, wenn man in Piran ankommt.

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Hafen in Piran – das Zweite was man sieht, wenn man der Hauptstraße folgt.

Zum Essen besuchten wir verschiedene Lokalitäten – sehr zufrieden war ich im Pri Mari. Rascher, aufmerksamer Service, das Essen kam sehr rasch und war sehr gut. Bedienung schnell und freundlich. Chefin außerordentlich freundlich. Reservierung empfohlen.

Ein weiteres Highlight war das Mario am Tartini Platz. Als wir vor dem Lokal, also beim Gastgarten die große Menükarte, ohne Preise, studierten, kam sofort der Kellner, begrüßte uns freundlich und drückte uns die gedruckte Speisekarte mit den Preisen in die Hand und verschwand wieder unauffällig. So wünsche ich mir das. Aufmerksames Personal, freundlich, kompetent, schnell, mitdenkend.

Wir wurden beim Essen auch nicht enttäuscht. Sehr gutes Essen, rasche Bedienung, freundlich. Das nächste Mal definitiv wieder 🙂

 

Ansonsten ließen wir es uns auch zwischendurch immer gutgehen – jaa, mein Cocktail war immer alkoholfrei – dieser hier im Bild hieß Piran. Gerne aber auch Virgin Mojito – Preise unterscheiden sich nicht maßgeblich von jenen mit Alkohol.

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Aussicht von unserem Liegeplatz am ersten Badetag.

Und nein, es gibt hier keinen Sandstrand. Entweder Kies oder man steigt über betonierte Stufen ins Meer. Badeschuhe sind sehr von Vorteil 🙂

Das Wasser war unglaublich klar und sauber. Kleine, durchsichtige Quallen schwammen uns entgegen, welche, gegenüber der roten Feuerqualle (Medusa), aber harmlos waren. Wir sahen Fische ganz nah am Ufer und auch Krabben (also ja, bitte Badeschuhe nicht vergessen).

 

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Diese engen Gassen – ich liebe sie

Ljubim te

Etwas Slowenisch:

Fräulein – Gospodična

Wieviel kostet das? – Koliko stane?

Wo ist die Toilette bitte? – Kje je stranišče prosim?

Zahlen bitte – Prosim plačaj

Es hat sehr gut geschmeckt – Okusil je zelo dobro

Wo ist..? – Kje je…?

Dankeschön – Hvala lepa

 

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Abends eine Live Band…jupp, etwas unscharf..man darf ja aber auch niemanden erkennen …hehe…Der Sound war toll..zuvor waren wir nur ums Eck, auf einen Cocktail mit eigener Musik, daraufhin nur um ein Eck geschlendert und man hörte die Livemusik, welche sich über den ganzen Hafen ausbreitete- genial.

 

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Einige Sonnenuntergangsbilder – zumindest ungefähr in die Richtung 😉 …falls mir jemand mal zeigen kann, welche Belichtung ich dabei am Handy einstellen kann (falls dies extra einstellbar ist), bekommt einen Kaffee.

Habe mir auch eine Spiegelreflexcamera besorgt, jedoch ist meine Handykamera doppelt so stark..ähm..ja…gg

 

Piran ist von einer Mauer umgeben. Man kann auch von oben über ganz Piran sehen. Werde ich das nächste Mal machen, ging sich nicht ganz aus- aber zumindest war ich schon beim Eingang – siehe Beweisfoto 😀

Das Einzige was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war das Parken mit dem Auto. Kein Mensch kennt sich aus, keine klare Beschriftung, jeder zweite fährt zurück und im Kreis und dann steht man auf einmal vor einem Schranken, wo es kein Ticket gibt, obwohl es eine Einfahrt ist..Aaalso, wenn man in Piran ein Zimmer gebucht hat, kann man mit dem Auto hinein fahren, um das Gepäck abzuladen, man hat dafür 15 Minuten Zeit, danach Schrankenausfahrt, Richtung Portoroz – Tiefgaragenplatz. Dort, und nur dort, kann man parken. Bleibt man Minimum 3 Tage, zumindest war dies in unserer Unterkunft so, bekommt man vom Gastgeber ein Freiticket. Ansonsten kostet es pro Tag 17,-, eine Woche kostet 60,-. Allerdings hörte ich auch, dass man auch von anderer Seite nach Piran zufahren kann, dazu kann ich allerdings leider nichts sagen. Wie fuhren über Ljubljana, Koper, Portoroz – Piran.

 

Also mir hat es mega gut gefallen – und es war definitiv nicht mein letztes Mal. Auch wenn ich ursprünglich herkommen wollte, um nachzudenken, um zu überlegen, wie es weiter geht, was ich machen soll, was nicht, wie meine Zukunft aussehen soll – und ich zwar nicht so weit kam, wie erhofft, jedoch dennoch zumindest ein Stückchen geschafft habe und nun auch mehr über mich weiß, so weiß ich doch, dass es mich wieder herziehen wird und auch beim nächsten Mal, werde ich spirituell weiter wachsen und psychisch gestärkter nach Hause fahren. ❤

 

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6 Gedanken zu “Piran – Slowenien August 2019

  1. Hach, wie fein, liebe Herta, du warst nochmal in Piran, wie mich das für dich freut!
    Piran ist wirklich toll, und ich lasse mich gerne von dir ans Meer entführen, ich liebe das Meer!
    Da hattet ihr ja eine feine Unterkunft, das ist ja auch immer wichtig, gut und gemütlich untergebracht zu sein. Und mit Meerblick ist doch einfach nicht mehr zu toppen, dafür würde ich die kleinste Hütte in Kauf nehmen, lach!
    Essen gehen im Urlaub ist auch immer mein Vergnügen, der Cocktail sieht soooo lecker aus!
    Wenn es kein Sandstrand ist, sind Badeschuhe sehr von Vorteil. Ich kann dir so gut nachfühlen, wie wohl du dich dort fühlst, wenn ich deine Bilder sehe, ich liebe solche engen Gassen auch sehr, und wie gesagt, der jeweilige Blick aufs Meer, einfach herrlich! Danke für den kleinen Sprachkurs! Die Stimmung bei der Live-Band am Abend kommt wunderbar rüber! Die Sonnenuntergangsbilder finde ich so schön, ich knips da immer nach Gefühl, lach!
    Aus eigener Erfahrung: Das Meer und seine Umgebung ist eine gute Therapie!
    Danke für den schönen Reisebericht, ich wünsche dir schönes nachklingen der feinen Tage, ganz liebe Grüße
    Monika.

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  2. Sieht sehr schön aus, dort.

    Wenn ich mit dem Handy schwierigere Lichtsituationen fotografiere, fokussiere ich meist auf helle Stellen. Dann wird das Bild zwar dunkler, aber dafür schärfer.

    Die Spiegelreflex sollte eigentlich besser sein als die Kamera im Handy. Fotografierst Du manuell oder automatisch?

    Gefällt 1 Person

    • Dankeschön! 🙂 Spiegelreflex ist schon etwas älter, von daher ist die Auflösung am Handy besser ..etwas, was ich vor dem Kauf leider nicht wusste .. fotografiert wird automatisch, also vorab schon alles eingestellt,..wollte dann aber auch nicht für jedes Foto dann suchen gehen… 😉 bei mir muss es rasch und unkompliziert gehen… und wenn möglich perfekt werden 🙂 Glg

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