Erkenntnisse aus dem Buddhismus

Erkenntnisse aus dem psychologischen Buddhismus

Schwierigkeiten im Leben sind eine Notwendigkeit, um bewusst durch sie hindurch zu gehen.

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Ein Mensch, der sich auf dem Weg zu seinem wahren Selbst befindet, wird sich in schwierigen Zeiten nicht an Freunde wenden, die ihm Trost, Bequemlichkeit und Zuflucht bieten, und sein altes Selbst zum Überleben ermuntern, er wird sich jemanden suchen, der ihm auf unerbittliche und schicksalshafte Weise helfen wird, eben jenes Selbst zu riskieren, um zu lernen die Schwierigkeiten zu ertragen und mutig durch sie hindurchzugehen. 

Das Unzerstörbare eines Menschen kann nur in dem Maße entdeckt werden, indem der Mensch sich wieder und immer wieder der Vernichtung und dem Verlust aussetzt.

In diesem Wagnis liegen der Geist und die WĂŒrde des wahren Erwachens.

Die Erfahrungen von unerwartetem Verrat, von Verlust und Trennungen, die einem das Herz brechen, werden manchmal zu dem Ort, an dem wir in unserem MitgefĂŒhl und unserer Liebe besonders wachsen, in unserer Weisheit und unserer FĂ€higkeit ein freies und authentisches Leben zu fĂŒhren.

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FĂŒr mehr Wissen gibt es ein Video von Buddhas Lehre dazu plus inkludierter Meditation:

Buddhas Lehre YT Video: Bewusst durch den Schmerz gehen

 

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10 Gedanken zu “Erkenntnisse aus dem Buddhismus

  1. 100 Pro. Viele Schmerzen. Geistig, Seelisch und dann schlussendlich auch körperlich. Fast nicht aushaltbar manchmal, sich mit der inneren Wahrheit zu beschÀftigen.

    Aber es ist nun mal so, wie es ist. Zumindest weiss man es nicht genauer: Warum bloss ? Und Antworten darauf kriegt man irdisch nie.

    Es gibt auch keine Patentrezepte gegen diesen Existenz-Schmerz. Man kann ihn nur aushalten und hoffen, dass er dann irgendwann wieder abhaut.

    Und wenn er dann fĂŒr eine kurze Zeit weg ist, kann man aufatmen und neue Ziele anvisieren.

    Also wieder von vorne und vielleicht sogar ein bisschen besser, wer weiss. 🙂

    LG J.

    GefÀllt 1 Person

    • Danke, danke dir nun extra. Alleine als ich deine Worte nun las, spĂŒrte ich wieder den beinahe nicht aushaltbaren Schmerz bis in die tiefste Seele. Schade, dass du so weit weg wohnst, wĂ€re sehr interessant mich mal mit dir unterhalten zu können. Glg

      GefÀllt 1 Person

      • Ekelhaft ! Ich weiss, darĂŒber reden bringt es leider auch immer wieder hoch…

        Dadurch, dass es hoch kommt, kann man sich zwar damit auseinandersetzen aber nicht immer ist der Moment fĂŒr eine Verarbeitung, Reflektion, der Richtige.

        740km Distanz. Und ich kriege sehr schnell Heimweh. Wenn ich dann Heimweh habe, muss ich gleich wieder in meine Burg zurĂŒck. Das passiert mir auch bei Freunden und Familie. Der Geist willig aber das Fleisch schwach…

        Wenn du um die Ecke wohnen wĂŒrdest, wĂ€re es eventuell machbar. Dann brauche ich nur eine kurze Zeit um heimzufahren und nicht ĂŒber 8 Stunden. Irdische Grenzen, tja… 🙂

        LG J.

        GefÀllt 1 Person

        • Jetzt hatte ich mich ziemlich erschrocken, als ich das erste Wort deiner Antwort las, musste erst meine Zeilen wieder lesen, und beruhigte mich wieder 😉 stimme dir zu..und oh, es sind 740 km? ahaa..was du alles weißt – wusste ich bisher noch nicht..ja, wĂ€re es nĂ€her,..ja schade…glg

          GefÀllt 1 Person

  2. Ich seh das nicht ganz so hart… Warum nicht Trost suchen? Zuflucht? Ich glaube, wir alle wissen, dass nichts wirklich anhĂ€lt bzw. dem Werden und Vergehen unterliegt… trotzdem brauchen wir „Orte der Zuflucht“, auch wenn diese nicht ewig halten… NatĂŒrlich muss man auch den Kontext dieser Zeilen sehen… Auch das mit dem „unerbittlich“ klingt so schrecklich hart… Ich hab auch schon Texte von Jack Kornfiled gelesen und sie gut gefunden… Manchmal beschleicht mich jeoch das GefĂŒhl, dass selbst in „hohen spirituellen Kreisen“ ĂŒbers Ziel, wenn man denn ĂŒberhaupt ein solches hat, „hinausschiesst“ und es letztlich im selben Kampf mĂŒndet, wie eh und je… Aber natĂŒrlich kann man diese Zeilen auch schlicht so verstehen: Ehrlichkeit mit sich selbst, Schmerzen aushalten, statt sie zu betĂ€uben, Zuflucht in sich selbst suchen… GrĂŒssle

    GefÀllt 1 Person

    • NatĂŒrlich kann man Trost und Zuflucht suchen, jedoch ist dies eben meist nur im ersten Moment eine Hilfe. Wenn man sich toll aussprechen und ausweinen kann, doch dann sehr gerne, sehr viel am jammern ist. Ok, in spirituellen Kreisen kann es natĂŒrlich auch sein, dass man ĂŒbers Ziel hinausschießt, wie auch oft in anderen nicht-esoterischen Bereichen. Auch ich habe ja wirklich oft sehr, sehr lange gelitten und gejammert, aktuell arbeite ich ziemlich an mir – was bedeutet, eben nichts zu betĂ€uben, sondern genau hinzusehen und eruieren, woher sie stammen,..auch nicht unbedingt immer einfach…aber ich lerne..und wenn es auch oft Babyschritte sind..immerhin.. 😉 Danke fĂŒr den wertvollen Kommentar – Glg

      GefÀllt 2 Personen

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