Japan ~ Konnichiwa Tokio!

Ein fröhliches Konnichiwa aus Japan! Also ein Hallo – und genauer gesagt direkt aus Tokio. Ich hatte das unsagbare Glück und die Gelegenheit nun für knapp einen Monat nach Japan reisen zu dürfen. Und was soll ich sagen? Ich bin von dieser Stadt, diesem Land, einfach begeistert. Die Mentalität finde ich faszinierend.

Alles läuft so ruhig und gesittet ab. Geordnet und rücksichtsvoll. Da gibt es kein Vordrängeln oder ein lautes Telefonieren in einem Geschäft, auf der Strasse oder gar in einer U-Bahn oder an einer Haltestelle. Tokio ist extrem ruhig. Und das für eine 38 Millionen Einwohner Stadt.

Ein Reisebericht:

Abflug 11:50 in Wien. Sturm Sabine machte mir ein wenig Kopfzerbrechen, da er sich an diesem Tag genau zu diesem Zeitpunkt in diesem Bereich angekündigt hatte. In großen Teilen Deutschlands hatte er in den vergangenen Tagen bereits gewütet und war auch noch immer dabei, seinem Namen als Sturm alle Ehre zu machen. Doch wir starteten ziemlich pünktlich.

Die japanische Fluglinie (ANA) beeindruckte mich schon etwas. Mehr Beinfreiheit als bei allen anderen Linien (und nein, ich flog nicht erste Klasse, doch auch diese Klasse unterschied sich deutlich von anderen ersten Klassen anderer Fluggesellschaften). Doch selbst dieser größerer Raum pro Sitz konnte bei einem 11-12 Stundenflug (je nachdem, ob man nach Japan oder zurück flog) zur Herausforderung werden. Auf meinem Sitz fand ich Hausschuhe, Kopfhörer und eine Decke vor. (Kopfkissen sowieso). Gleich danach ging eine, extrem freundliche, Stewardess durch, und bot weitere Annehmlichkeiten an (Ohrstöpsel, Schlafmasken, Mundschutz usw.).

Der Flug verlief ruhig und nach dem ganzen Essensangebot dachte ich, dass ich, wenn ich ausstieg, mit Sicherheit um 5 Kilo zugenommen hätte. Drei definitiv 😉

Das Flugzeug landete in Haneda. Und auch hier verlief alles problemlos und sehr rasch. Ursprünglich hatte ich vor, dass ich nur mit Handgepäck verreise. Doch ich entschied mich dann doch, eine zusätzliche Reisetasche als Aufgabegepäck mitzunehmen. Vielleicht ginge es in den Sommermonaten, aber im Februar/März war es mir dann doch zu unsicher und auf Pullis und warme Kleidung wollte ich nicht unbedingt verzichten. Was dann auch eine gute Entscheidung war, wie sich herausstellte, auch wenn bereits am dritten Tag ein Wetter, wie im Sommer vorherrschte. War es morgens noch etwas kühl und regnerisch, so wandelte sich das Wetter zu Mittag in ein warmes, strahlendes und sonniges. Mit wolkenlosem, strahlend blauen Himmel.

  1. Tag: Der Flieger landete Dienstag, um 6 Uhr morgens, japanischer Zeit. (Zu diesem Zeitpunkt war es in Österreich noch Montag, Zeitunterschied 8 Stunden). Am Flughafen waren alle äußerst hilfsbereit und extrem freundlich. Eine Eigenschaft, die sich über den ganzen Aufenthalt zog. Eine gute Idee ist es, sich einen Karte zu besorgen, welche man sich aufladen kann, damit man im japanischen Bus- und Bahnnetz unterwegs sein kann, ohne sich bei jeder einzelnen Fahrt jedes Mal ein Ticket lösen muss. Die Karte, genannt Suica/Pasmo, kostet 3000 Yen. Davon kostet die Karte an sich 500 und der Rest von 2500 gibt es als Guthaben auf die Karte. Das Guthaben an sich kann man sich im übrigen an vielen Automaten in der Stadt immer wieder neu aufladen. Natürlich gehen hier auch kleinere und größere Beträge.

Ich muss zugeben, das Verstehen des U-Bahnnetzes dauerte etwas – war für mich persönlich nun schon eine Herausforderung. Aber schließlich war auch das geschafft. Vor allem auch mit Hilfe der vielen Bahnbediensteten und Helferlein, welche man an beinahe jeder Haltestelle fand und welche gerne mit Rat und Tat halfen. Da reichte es oft schon, wenn man augenscheinlich ratlos und suchend in die Gegend blickte. Sofort kam Hilfe herbei geeilt. Bei einem Mal berieten sich drei dieser Helferlein, was denn nun die beste Fahrtstrecke wäre und wo und in welchen Zug man nun einsteigen müsse und an welcher Station man umsteigt.

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Natürlich durften hier die allerersten japanischen Süßigkeiten nicht fehlen.

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Unterkunft in einem Ryokan. Nähere Infos, sowie Adresse unserer Unterkunft bei Tag 5 🙂

2. Tag

Tag in Akihabara

Der ganze Tag wurde in diesem weltberühmten Viertel verbracht, wo es ein Geschäft nach dem anderen gab, mit dem Hauptthema Anime, Games und Elektronik (dieses Viertel ist auch unter Electric Town bekannt). An diesem Tag wurden nur ein klein wenig mehr als 2 Häuser geschafft – Davon hatte das zweite Haus 10 Stockwerke und in jedem einzelnen gab es etliche Geschäfte mit Figuren, Poster, Stofftieren, Buttons und und und. Ein Paradies für jeden Otaku (sehr, sehr enthusiastischer Fan). Es gab auch etliche Spielsalons, Spielhallen – also nun solche, wo man Spiele spielen konnte. Da durften einige Fahrten mit Mario Kart natürlich auch nicht fehlen 🙂

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Gegen Abend noch einen Besuch in einem Katzencafe. Ich hatte im Vorfeld bereits von solchen Cafes gehört und wollte dies natürlich nicht auslassen. Gegen eine Gebühr konnte man eine bestimmte Zeit (in diesem Fall eine halbe Stunde) mit Katzen verbringen.

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Man unterschrieb die Regeln (Hände vorher desinfizieren, keine Katzen hochheben, keine schlafenden Katzen aufwecken usw) und durfte dann mit einem Ausweis zwei Stockwerke höher zu den Katzen, (in der ersten Etage gab es Kaninchen und Igel), wo man auch ein Getränk bekam. Streicheln durfte man sie natürlich. Hier entdeckte ich 3 Katzen, davon wollten 2 ihre Ruhe haben und die dritte erbarmte sich dann und spielte mit. 🙂 Kurze Zeit später war es dann auch schon wieder an der Zeit zu gehen. Es kamen auch schon die nächsten Katzenbesucher herein. Und alle konnten ohnehin nicht mit nur einer Katze spielen 😉

 

Im Bereich der Anmeldung konnte man Katzen und Hunde auch kaufen. Diese wurden alle in Glaskästen gehalten. Bei den Welpen war es oben offen, die Katzen waren in geschlossenen Behältern, welche alle nun nicht wirklich groß waren. Mit gemischten Gefühlen verließen wir das Katzencafe, welches wir uns ein klein wenig anders vorgestellt hatten. Von daher war ich mir nun auch nicht sicher, ob ich das Bild mit den Preisen oben einstellen soll – entschied mich dann aber doch dafür. Falls jemand hinschauen möchte, kann er sich selbst ein Bild davon machen.

Heimfahrt mit der U-Bahn – ich war fix und foxi. War ja auch doch schon ein Weilchen her, dass ich von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr nur auf den Beinen war und davon die meiste Zeit gestanden hatte. Wieder in meinem Zimmer schlief in an diesem Abend ohne Probleme ein.

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3. Tag

Spaziergang rund um unsere Unterkunft. Zuerst im Regen, danach bei strahlendem Sonnenschein wieder nach Hause. Dabei neues Einkaufszentrum und meinen ersten 100 Yen Shop entdeckt <3. Er ist ähnlich den 80 Cent Shops, nur dass man hier wirklich alles bekam. Handtücher, Gartendeko, Geschirr, Bastelsachen, alles für die Küche, den Haushalt, für Haustiere, Schreibbedarf, Handtaschen uvm. Und jedes einzelne Teil kostet hier 100 Yen bzw. mit Steuer 110 Yen (je nach Kurs nicht einmal einen Euro). Man könnte sich einen Haushalt ohne weiteres alleine in so einem Geschäft einrichten. Im selben Stockwerk gab es alles für das Kind. Also nun nicht Kindermode und ähnliches, das gabs einen Stock tiefer in etlichen Läden, sondern direkt ein Kinderland. Mit einem Riesenareal, wo man als Kind Spaß haben konnte. Beispiel extra großer Bereich, welcher mit Bällen gefüllt war. Hätte mir als Kind definitiv auch gut gefallen… 😀

Beim Heimgehen zu Mittag am Fluss entlang spaziert, wo es einfach nur traumhaft war. Man hörte hier beinahe nicht einmal den Verkehr, obwohl es ein Abschnitt, zwischen zwei Hauptverkehrsbrücken war. Die Sonne am Bankerl genossen, und kurzes Picknick gemacht. Ich muss bald weiter, die Sonne brennt und meine Füße schmerzen noch vom Vortag. Ab nach Hause – es hilft alles nichts, ich brauch diesen Nachmittag mal eine Pause…zzzz…

..Zwischendurch beschäftige ich mich immer wieder mit der japanischen Sprache- in Wort und Schrift. Zum Einstieg habe ich mir dieses Büchlein besorgt:

Japanisch lernen

Vielleicht etwas seltsam zu benutzen, aber es hat was. Auch wenn ich mir manchmal andere Eselsbrücken als Merkhilfe gewünscht hätte, so ist es doch machbar; ansonsten erstellt man sich eben eigene Gedankenunterstützungen. Ob ich die Aussprache des R/L/D jeweils absolut korrekt beherrschen werde, ist mehr als fraglich. Aber Übung macht ja den Meister…und ich habe ja auch eben erst begonnen. Manche Phrasen und Sätze sollte man aber schon können, wenn man in Japan unterwegs ist. Etwas, was ich ohnehin in jedem Land, wo ich bisher war, mir aneignete. Alleine schon als Respekt des Landes und der Kultur gegenüber. Und Respekt wird gerade in Japan mehr als groß geschrieben. Ich liebe dieses Land ❤

4. Tag

Fahrt nach Shibuya

Zuerst mit der Hibiya Line und dann erste Fahrt mit dem JR. Am Infoschalter nachgefragt, ob auch dieser Zug mit der Pasmo Card möglich ist – ist möglich. Anscheinend wirklich alles, außer mit dem Shinkansen Zug. Mit der Karte kann man also Zugfahren, einkaufen und Getränke, Essen, T Shirts aus Automaten ziehen. Praktischer gehts wohl kaum mehr. Zudem finde ich das System bei einer Zugfahrt genial. Wenn man den Bahnhof betritt bzw. den Bereich, wo es zu den einzelnen Zügen geht, checkt man mit der Karte sozusagen ein, dann fährt man, wohin man auch immer möchte, und beim Verlassen der Station, hält man seine Karte, welche ohne weiteres in der Geldbörse verbleiben kann, zum Scanner und zack- wurde die Strecke, welche nun gefahren wurde, abgezogen. Fertig!! Man muss vorher weder wissen, wie viele Stationen man fährt, noch über wie viele Zonen oder wie oft man umsteigen muss – am Ziel wird es innert Sekundenbruchteilen abgezogen. Wieso gibt es das nur in Japan? Einziges Manko – diese Karte, welche alle Japaner nutzen, muss nach 10 Jahren erneuert werden 😉

Was ist in Shibuya? Die bekannteste Kreuzung der Welt. Während einer Grünphase wechseln bis zu 2500 Menschen gleichzeitig die Strassenseite. 🙂 Und alles wunderbar geordnet. Es heißt, dass man von einem bekannten Kaffeehaus (Star…) vom ersten Stock einen schönen Blick auf diese Kreuzung hat. Stimmt, hat man. Dies erkannte man auch an den kaffeetrinkenden Fotografierer und Videoaufnehmer, welche sich an der Glasfront des besagten Kaffeehauses sammelten (natürlich nur jene, welche sich zuvor einen Kaffee bestellt hatten, andere dürften offiziell nicht aufnehmen). Gegenüber direkt an der Bahnhofstation kann man sich allerdings ebenfalls in den ersten Stock begeben ;-). Gratis 😀

shibuya

Zudem besuchte ich auch die Orte, welche in einem bekannten Game vorkamen – wo man z.B. im Spiel in einem Blumenladen jobbte und dieses Geschäft nun in der Realität fand. (Persona 5!) Weitere Geschäfte und Läden entdeckt und in einem typischen, kleinen, japanischen Lokal gegessen.

 

Extra toll fand ich an diesem Tag, dass uns ein Japaner auf der Strasse ansprach, als er sah, dass wir einen Mini Stadtplan in der Hand hielten, ob er uns helfen kann. Wo findet man sonst solche freundliche und hilfsbereite Menschen, welche auf einen zukommen und extra fragen, ob sie behilflich sein können. Ich wusste ja mittlerweile, dass die Menschen hier sehr, sehr freundlich sind, doch dass sich wildfremde Menschen um einen kümmern und sich extra bemühen, dass man ja an sein Ziel kommt, da kann ich einfach nur fassungslos staunend gerade noch ein WOW herausbringen. WOW!

5. Tag

Zu Fuß nach Asakusa zum Schrein und anschließend weiter zu Fuß durch den Sumida Park

zum Sky Tree Tower (634 Meter hoch), wo wir auch das Aquarium besuchten.

Eintritt 2050 Yen

Abends allerdings mit der Bahn zurück, zuerst mit der Ginza Linie von der Asakusa Station bis Ueno (eine der wichtigsten Umsteigestationen in Tokio), danach weiter mit der Hibiya Line bis Minami-Senju, da eine Strecke pro Tag mit 12 Kilometer (zu Fuß) meines Erachtens genug sind.

Zwischen dem Sumida Park und dem Sky Tree Tower entdeckten wir noch eine Brauerei mit der goldenen Flamme, wobei das goldene Gebäude ein Bierglas darstellen soll.

Unsere Unterkunft befindet sich in Arakawa. Man ist in wenigen Minuten bei der Station und rasch bei einigen Sehenswürdigkeiten.

Es gibt verschiedene Unterkunftsarten – Hostels, Privat, Hotel – oder auch Ryokans. In einem solchen wohnte ich. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede. An sich ist es eine traditionelle Unterkunft, wobei die ganz traditionellen oft keine westlichen Gäste aufnehmen. Eine Spur weniger Tradition und auch Nicht-Japaner dürfen übernachten und wird mit Essen und Tee bewirtet, oft ist auch ein Onsen dabei. Meine Unterkunft war eine Art Zwischenlösung zwischen einem Hotel und Tradition. Was bedeutete, dass zum Beispiel keine Verpflegung mit dabei war, dafür gab es aber ein Futon Bett. Das Zimmer war klein, aber ausreichend. Kleiderkästen gibt es hier keine, Kleiderbügel an den Wandhaken erfüllen denselben Zweck. TV und Internet frei und im Zimmer, ebenso die Klimaanlage zum Heizen und zum Kühlen. Die Schuhe werden am Eingang des Hauses ausgezogen und gegen Hausschuhe getauscht. Es gibt im Parterre Washlets (Japanische Toiletten mit Bidet Funktion), Duschen, ein Badezimmer, sowie einen Aufenthaltsraum (Ruhe um 22 Uhr) und eine kleine Küche, wo man alles gratis mitbenutzen kann. Auch Kaffee und Tee. Im Vorraum gibt es einen Getränkeautomaten, wie man ihn an jeder Ecke in Tokio findet und wo man entweder bar oder mit der Pasmo Card zahlen kann. (ein Getränk, heiß oder kalt kostet zum Beispiel 100 Yen). Außerdem kann man die Wäsche gegen geringes Entgelt selbst waschen, Waschpulver inbegriffen, und auch trocknen lassen.

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Im ersten Stock gibt es ebenfalls Washlets, sowie eine Waschgelegenheit mit Fön.

Senju Tamuraya Expedia 

Senju Tamuraya Booking com

6. Tag – Sonntag

Es nieselt. Was steht heute auf dem Plan? Nichts. Also deshalb, weil wir bisher nie etwas fix geplant hatten, sondern nach Lust und Laune etwas unternahmen. Erstmal frühstücken, dann ab zur Station und auf nach Akihabara. Jupp, dort waren wir zwar schon mal, aber erst einmal 😀 und ein Maid Cafe Besuch durfte auf keinen Fall fehlen. Gesagt getan! Eine Maid war auf der Strasse schnell gefunden. mit ihr mit in den Lift, im 3. Stock ausgestiegen, wo gerade noch 2 Plätze frei waren und wir von allen Maids lautstark, lächelnd und winkend begrüßt wurden. Danach wurde die Bestellung von der Maid aufgenommen, die uns auf der Straße aufgelesen hatte ;-). und die für uns nun auf die Knie ging, damit sie uns auf Augenhöhe begegnete. Ein Dessert war genug, ok, da war nun auch ein Getränk mit dabei, und ein kleines Geschenk und ein Foto mit der Maid. Gut. Nun wurde uns noch erklärt. wie man das Essen begrüßt, indem man ein Herz formt, ihr nachspricht und das Herz ans Essen schickt ❤

Während wir auf den Eisbecher warteten, gab es immer wieder Einlagen. Entweder eine kleine Lotterie, oder eine der Maids ging zu einem Tisch, wo die Anwesenden unter ihrem Gesang etwas Bestimmtes wiederholen sollten. Auch eine etwas längere Tanzeinlage auf der kleinen Bühne durften wir miterleben. Die Maids servierten alle in einem einheitlichen Kostüm. Und natürlich war auch das Essen extra süß garniert – Kawai!

Man zahlte hier für eine Stunde, Bestellung kostete extra, auch die Lotterie war extra zu bezahlen – insgesamt kostete es 7000 Yen, für 2 Personen und das war dieses Erlebnis definitiv wert. Es gab allerdings auch eine günstigere Variante, – die 500 Yen für den Besuch an sich, war aber immer zu bezahlen. Man konnte also locker unter 2000 Yen pro Person bleiben, was umgerechnet, je nach Kurs, circa 15-18 Euro wären. Zudem bekam ich zum kleinen Geschenk, Schlüsselanhänger noch ein Päckchen grünen Tee. Foto des Gastes mit einer Maid nach Wahl. Würde ich sofort wieder machen. Und es gibt ja einige Maid Cafes. Auch gibt es welche, die zudem noch in speziellere Themen unterteilt sind. Also Maid und z.B. Prinzessin.

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Kawaii! ❤

Unser Maid Cafe hieß Maidreamin ❤

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Am Heimweg bekam ich noch einen Link ❤ ❤ ❤

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Protagonist aus dem Spiel Zelda ❤ Hier meine beiden Süßen. Meine Prinzessin ist natürlich mit in Japan 🙂

7. Tag

Montag. Da heute Nacht anscheinend ein neuer Gast eingezogen ist, welcher mich mitten in der Nacht aufgeweckt hatte und auch am Morgen mit einem Telefonat (wo ich seine Freundin am Telefon hörte 😮 – durch zwei Zimmertüren hindurch), war ich nicht ganz ausgeschlafen. Egal, spontanes Ziel war heute der Ueno Park. Zu Fuß. Kein Problem, die paar Kilometer 😉

Wunderschöner und seeehr großer und weitläufiger Park. Mit einigen Museen und dem Ueno Zoo. Leider hatte dies heute alles geschlossen. Eventuell kann ein Blick online bei sehr spontanen Entscheidungen hilfreich sein – besonders wenn es um Öffnungszeiten geht. Also- Montags ist hier beinahe alles geschlossen, außer es ist ein Feiertag, dann Dienstags geschlossen.

Umwanderung eines kleinen Teiches, ebenfalls noch im Ueno Park (Shinobazu See befindet sich im Süd-Westen des Parks, wo man sich auch Tretboote ausleihen kann). Kurzbesuche zweier Schreine, Antritt des Nachhausewegs. Zuvor noch in ein Lokal eingekehrt, etwas gegessen, wobei man das Gericht an einem Automaten auswählt und auch gleich direkt am Automaten bezahlt. Danach kommt sofort eine Kellnerin, führt uns zu einem Tisch, wo bereits gekühltes Wasser für uns bereit steht. Das Essen folgt in wenigen Minuten. Sehr freundlich, gutes Essen. Weiter gehts – in einer Seitengasse eine tolle Einkaufsstrasse entdeckt, welche anscheinend nur den Einheimischen vorbehalten war. Touristenfrei und spezielle Läden- so liebe ich es 🙂

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Noch einen kleinen Umweg gemacht und am Ufer des Flusses den Abend ausklingen lassen.

 

 

 

 

 

 

12 Gedanken zu “Japan ~ Konnichiwa Tokio!

  1. Wow, du warst in Japan, wie toll! Ich mag das Land, ich mag die Menschen, und werde mich später noch ganz intensiv in deinen Bericht vertiefen, dann melde ich mich nochmal, vorab erst einmal lieben Dank fürs teilen! Was ich jetzt gerade so „überflogen“ habe, ist soooo interessant und spannend, ich freu mich aufs in Ruhe gucken und lesen.
    Ganz liebe Grüße
    Monika.

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  2. Wie spannend! Ein tolles Erlebnis, herzlichen Glückwunsch! Danke fürs Mitnehmen zum Sightseeing …
    Übrigens, so ein Fahrkartensystem gibt es auch in Kopenhagen, das ist aber nur für den öffentlichen Transport (Bus, Bahn etc.), nicht für anderweitige Automaten.

    Gefällt 1 Person

  3. hauptsache du bist glücklich.
    dein unglaublich spannender reisebericht ist so faszinierend zu lesen, dass ich beinah glaube, es wären durchweg orte und dinge, die ich annähernd genau so in Köln hätte erleben können, bzw. nein, die ich auf jeden fall vermeide. erstaunlich, wie das alles in der weltmetropole möglich ist. na dann guten morgen, guten abend, gute nacht.

    Liken

    • Danke für das tolle Kompliment. Hier braucht man keine Medis – ja wirklich, genauso hätte auch alles in Köln sein können?^^ In Köln war ich ja auch schon einige Male – und ja, wie du schreibst, Orte, welche man oft extra vermeidet (Lärm, Menschenmassen, usw.)- ich zumindest – sind in Japan ganz anders zu sehen, hier kann man sie genießen. Hier gehen die Menschen auch sehr respektvoll miteinander um. Man nimmt Rücksicht. 3 Mal war es mitten in Tokio der Fall, dass man absolut nichts hörte – nicht einmal den Verkehr (die Autos sind auch sehr leise). Und immer wieder zwischendurch Parks, um zu Entspannten. ❤ Glg

      Gefällt 1 Person

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