Die 4,4 Sekunden Regel

Und damit ist nicht das Essen gemeint, welches auf den Boden fällt und man der Meinung ist, dass man dies noch essen kann. Besser bekannt auch unter der 5 Sekunden Regel oder auch unter der 3 Sekunden Regel.

Was meine ich nun also damit?

Wenn du etwas vorhast, du eine Idee hast, etwas umsetzen möchtest, so solltest du dies innerhalb von 4,4 Sekunden machen. Nicht lange darüber nachdenken, sondern einfach tun. Tun ist das Zauberwort! Je länger man über etwas nachdenkt bzw. je mehr Zeit nach einem Gedanken, einer Idee vergeht, umso unwahrscheinlicher ist es, dass man es umsetzt. Man schwärmt dann vielleicht davon, träumt, wie es wäre wenn und sagt sich, ja, mache ich vielleicht mal, oder sollte ich auch mal wieder tun, aber..nun ja…jetzt gerade nicht. ..Kennst du das? Wer nicht? Und das Zaubermittelchen dagegen ist tatsächlich meine 4,4 Sekunden Regel.

Aha!

Und warum 4,4 und nicht 5 Sekunden, oder 3 Sekunden? In der Norm könnten es auch 5 Sekunden sein, doch die 4,4 Sekunden sind knapp davor- man sollte es gar nicht soweit kommen lassen 😉 Gut. Und warum nicht z.B. 3 Sekunden? Etwas Polster darfs schon sein 😀

Fast 50 % eines Tages verbringt ein Mensch mit Tätigkeiten, die er kennt. Mit Routinearbeiten, Ritualen. Also mit Duschen, Frühstücken, den selben Weg zur Arbeit nehmen, Einkaufen, Staubsaugen, und so weiter. Dies ist auch gut so. Rituale sind wichtig. Man fühlt sich sicher. Es bedeutet, dass alles so ist, wie gehabt. Keine Veränderung stattfindet. Doch andererseits ist keine Veränderung Stillstand. Veränderungen verunsichern allerdings. Und das ist völlig normal. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier. Und die meisten von uns lassen Veränderungen langsam angehen. Falls sie es dann überhaupt angehen.

Was bringt mir nun diese 4,4 Sekunden Regel?

Du bekommst dein Leben einfach besser in den Griff. Abgesehen davon, dass sich Veränderungen einstellen können – keine Angst, Veränderungen sind etwas Gutes – lebt man gesünder, ernährungsbewusster, lernt Neues und bringt Unangenehmes rasch hinter sich.

Wie denn das?

Du denkst dir, dass du wieder einmal raus gehen solltest, – spazieren, in den Wald, in den Park, joggen – du stehst auf und gehst. Punkt! Jetzt! Nicht morgen oder nächste Woche, wenn überhaupt. Steh auf, zieh dir deine Schuhe an und geh los. Ich möchte nun keine Ausreden hören – aber, ich habe ja jetzt keine Zeit, und die Kinder, und ich bin ja müde und hier zwickt es und ich muss doch –

Stopp!

Mach es einfach! Geh!

Ich wollte schon lange mal ausprobieren, wie es ist, vegetarisch zu essen. Gut! Mach es! Wie? Du kannst jetzt nicht? Setz dich hin und erstelle dir eine Einkaufsliste für den nächsten Einkauf. Suche dir ein Rezept aus und dann geh danach einkaufen. Natürlich kann man nicht alles auf der Stelle umsetzen, doch den ersten Schritt dazu kann man IMMER machen!

Du wolltest schon immer mal spanisch/englisch/japanisch…lernen? Suche dir einen Kurs und melde dich an oder lerne autodidaktisch. Du wolltest immer schon mal schreiben/malen/tischlern.. können? Lerne es! Mache JETZT den ersten Schritt dazu.

Doch auch vermeintlich Negatives solltest du sofort umsetzen. Du solltest schon seit Stunden oder Tagen ein unangenehmes Kundengespräch führen? Ruf ihn an! Es gibt Unstimmigkeiten mit Rechnungen, es wurde dir zuviel abgezogen? Du schiebst das Gespräch wieder und wieder auf, obwohl es dir schwer im Magen liegt. Suche die Telefonnummer heraus und erledige es. Nein! Nicht später, morgen, nächste Woche! Mach es! Jetzt!

Los! Ich warte solange hier auf dich!

Zähle: 1, 2, 3, 4 – steh auf und tu es! Bevor die 5 erreicht ist.

Du hast es dann hinter dir, das Gefühl bessert sich, du kannst durchatmen, der Magen beruhigt sich und das Problem ist gelöst. Zumindest bist du der Lösung einen Schritt näher. Die Kopf-in-den-Sand-steck-Taktik funktioniert nur selten.

Anleitung:

1.) Die Idee bzw. der Gedanke

Beispiel: Ich sollte wirklich wieder mal laufen gehen.

2.) Hürde

Ich mag gerade nicht. Hier ist es gerade so bequem, draußen ist es heute so kalt/heiß/regnerisch..

3.) Zählen

1, 2, 3, 4,,..

4.) Ins Tun kommen

Du stehst auf, und ziehst dir die Schuhe an.

Denke ab sofort bei jedem Vorhaben, jeder Idee, jedem Gedanken, bei Unerledigtem, das dir im Magen liegt an die 4,4 Sekunden Regel. Du musst, um beim Beispiel des Spazierengehens zu bleiben, ja nun nicht gleich 3 Stunden am Stück gehen – beginne einfach mit einer Runde um Haus. Oder die Strasse rauf und runter. Es sind die kleinen Schritte die zählen. Dein Leben wird sich ändern, es wird leichter – Versprochen!

1, 2, 3, 4,….Los gehts!

Wie gefällt dir diese Idee?

Die 12 Regeln des Lebens

So etwas hätte ich mir in jungen Jahren gewunschen. 😉

Nun gibt es ein Buch seit 2018 dazu. Geschrieben wurde es von dem kanadischen Klinikpsychologen Professor Dr. Jordan B. Peterson (geb 1962). Sein Buch 12 Rules for Life wurde über 3 Millionen Mal verkauft.

Worum geht es?

Es geht darum, grob gesagt, dass Regeln das Leben einfacher machen. Und diese Regeln sind einerseits bekannt, andererseits denkt man sich – wie bitte? Aber überall anders, steht doch das Gegenteil… hm- was nun?

Hier die 12 Regeln, frei interpretiert. Und vor allem sind die Regeln metaphorisch anzusehen.

Die 12 Regeln des Lebens

  1. Regel: Stehe aufrecht

Wer aufrecht steht und die Schultern breit macht, kann mit dauerhaften, positiven und auch weitreichenden Veränderungen rechnen

2. Betrachte dich, als ob du tatsächlich für dich verantwortlich bist.

Wie behandelst du deinen Partner, dein Kind, deinen Kollegen, deine Freundin, dein Haustier? Wie behandelst du dich im Vergleich? Du verdienst Respekt, weil du auch für andere Menschen wichtig bist. Du bist moralisch dazu verpflichtet, für dich selbst zu sorgen, eben weil du für dich verantwortlich bist.

3. Umgib dich nur mit Menschen, die dir gut tun.

Es gibt nicht den geringsten Grund, mit jemandem befreundet zu sein, dessen Freundschaft man nicht der eigenen Familie empfehlen würde. Deine Freunde sollten wollen, dass es besser für dich wird.

4. Vergleiche dich mit dem Menschen, der du gestern warst. Und nicht mit anderen Menschen.

Im täglichen Kampf um eine bessere Position, Berufsaufstieg und Erfolg vergleicht man sich natürlich mit anderen, auch um zu sehen, wie es die andere Person macht, dass sie so erfolgreich ist. Jedoch, auch wenn es für die andere Person geklappt hat, muss es noch lange nicht für einen selbst funktionieren. Man vergleicht und misst dann mit zweierlei Maß und unterschätzt oft dabei die eigenen Stärken. Bleib dir selbst treu.

5. Verhindere, dass deine Kinder etwas tun, was sie dir unsympathisch erscheinen lässt.

Wie erzieht man ein Kind? Meist mit zwei Werkzeugen: Belohnung und Bestrafung. Mit Belohnungen kann man einem Kind vieles beibringen. Man muss nur warten, bis das Kind das erwünschte Verhalten zeigt. Dann folgt die Belohnung. Nachteil: Es dauert zu lange.

Wichtig sind konkrete Konsequenzen, wenn Grenzen überschritten wurden (und es nicht nur androht). Diese sollten unverzüglich erfolgen. Das Stehen im Eckerl ist angeblich hier sehr effektiv.

Arten der Meditation

Was definiert überhaupt eine Meditation? Meditation ist ein Bewusstseinszustand, welcher durch Fokussierung und Konzentration, bei gleichzeitigem Loslassen, erreicht wird. Es gibt unterschiedliche Methoden, die helfen, damit man diesen Zustand erreicht.

In erster Linie gibt es zwei große Unterscheidungen. Die stille und die dynamische Meditation. Also eine körperlich passive und eine körperlich aktive.

Körperlich aktive Meditation

Bei der körperlich aktiven gibt es auch verschiedene Wege. Man kann zum Beispiel Mandalas ausmalen, hier geht es etwas ruhiger zu, der Verstand schaltet ab, dennoch bewegt man sich in dieser Zeit, auch wenn es nur minimal ist. Die gleichmäßigen Bewegungen helfen um in den Meditationszustand zu kommen. Es gibt Gehmeditationen – dabei wandert man zum Beispiel durch den Wald und konzentriert sich auf die Schritte. Dabei muss man sich auch wirklich konzentrieren und hat wenig Platz für andere Gedanken. Schweift man ab, besteht die Gefahr, dass man stolpert. In dieser Richtung gibt es einige Techniken und Arten und selbst wenn ich alle aufzählen würde, die ich kenne, gibt es sicherlich noch einige, die woanders praktiziert werden. In der Regel kann ja eigentlich vieles als Meditation gelten. Gerne bei Tätigkeiten, wo man dabei nicht viel denken muss und immer wieder kehrende Bewegungen macht. Zum Beispiel beim Bügeln, beim Fenster putzen (im sicheren Bereich, ohne, dass man auf einer Leiter oder einem Hocker steht 😉 ), putzen, – gerne auch bei kreativen Tätigkeiten – malen, stricken, häkeln, garteln.

Es gibt auch sehr aktive Meditationen, wo man seinen Gefühlen freien Lauf lässt. Heißt, man tanzt oder bewegt sich zu einer Musik oder auch ohne, und lässt den Gefühlen, die dann auftreten und die aktuell in einem sind und raus möchten, freien Lauf. Man schreit, weint oder lacht. Danach geht es einem besser und man lernt auch gezielter mit den Gefühlen umzugehen.

Und es gibt die körperlich passive Meditation. Wo man dem Geist die Möglichkeit gibt, sich zu entspannen und loszulassen.

Meditation der Achtsamkeit

Hier richtet man die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt, z.B. ein Bild, eine Pflanze oder eine Kerze. Durch den Fokus konzentriert man sich auf den Gegenstand, was bewirkt, dass sich die Gedanken beruhigen. Diese Technik kann man auch leicht in den Alltag einbringen, indem man sich bewusst bei alltäglichen Arbeiten beobachtet – z.B. beim Hände waschen… Man wird achtsamer.

Stille Meditation (Ruhemeditation)

Indem man das Denken der Gedanken weitgehend reduziert und Reize von Außen vermindert, ermöglicht man es dem Geist zu Ruhe zu kommen. Man verharrt in dem Zustand des Nichtstuns, des Nichtdenkens.

Geführte Meditation

In der Regel findet man sie in den ruhigen Meditationen. Dabei wird man in verschiedene Fantasiewelten geführt oder in Welten, die einem gut tun. Oft gibt es diese Meditationen auch unter einem speziellen Thema. So dass man während man entspannt noch nebenbei seine persönlichen Blockaden lösen kann. Hervorragend gerade auch für Anfänger und Einsteiger geeignet.

Spezielle Themen helfen bei der Persönlichkeitsentwicklung
Geräusche (Trigger) können beruhigend auf Geist und Gemüt wirken. Hier meine Playlist Meditationen und ASMR (Geräusche) von meinem YouTube Kanal – bedeutet, ist ein Video beendet, folgt das nächste aus dieser Reihe.

Wichtig bei allen Meditationen ist, sich dabei Zeit zu lassen. Nicht erzwingen zu wollen. Wenn es heute nicht und nicht geht, so versucht man es morgen wieder. Gerade anfangs ist es ziemlich schwierig ruhig zu bleiben (wenn man eine ruhige Meditation praktizieren möchte).

Würde mich freuen, wenn du mir deine Erfahrungen mitteilen könntest. Hast du dir schon einmal eine geführte Meditation angehört?

TIPP zum geführten meditieren: Auf Youtube sich anhören, oder von einer Freundin/einem Freund vorlesen lassen, oder auch selbst aufnehmen und dann der eigenen Stimme lauschen. Spannend ist es auch, wenn man sich selbst welche schreibt, so dass es wirklich individuell angepasst ist. Es gibt allerdings mittlerweile schon so viele Hörbücher, Videos und Bücher in diesem Bereich, dass man sich da sicherlich schon das für sich Passende finden kann.

Deine Myriala

Meditieren? Warum?

Warum soll ich meditieren? Ich sehe weder Engel, noch praktiziere ich Yoga, noch möchte ich mit meinem Geistführer in Kontakt treten. Ich stehe mit beiden Beinen fest auf der Erde. Mir geht es eigentlich gut, ok, vielleicht das eine oder andere Mal nicht, aber wem geht es nicht ähnlich? Also – warum soll ich meditieren? Was bringt mir das? Und überhaupt habe ich keine Zeit für so etwas. Dafür muss man geboren sein…

Vielleicht lachst du nun über diese Sätze und Fragen, vielleicht hast du sie dir auch selbst schon gestellt. Ich versichere dir, jede einzelne Aussage oder Frage kam mir bereits unter.

Und ich versichere dir ebenso, dass du die Zeit dafür hast. 5 Minuten täglich kann man erübrigen. Wirklich! Man muss auch mal Prioritäten setzen, vor allem, wenn man etwas verändern oder etwas erreichen möchte. Und fünf Minuten täglich sind wahrlich nicht die Welt – doch für dich könnte es der Beginn einer neuen Welt sein.

Vorteile einer Meditation – und diese merkt man auch schon nach kurzer Zeit. Dies ist übrigens auch etwas, was viele Meditierende nicht auf Anhieb beantworten können – die Frage: Was bringt mir eine Meditation? – es tritt langsam, beinahe unmerklich in dein Leben und verbessert vieles in deinem Sein. Und du merkst es oft nicht einmal 😉

Vorteile

  • Blutdrucksenkend
  • Entspannend
  • Du lernst loszulassen
  • Du fühlst dich körperlich gut.
  • Du lernst, die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen.
  • Du bist dankbar.
  • Du lernst dich zu lieben.
  • Du lernst dich wert zuschätzen.
  • Du findest deine innere Balance.
  • Du findest deinen eigenen Stil.
  • Du lernst auf deine innere Stimme zu hören.
  • Du weißt, was dir wirklich gut tut.
  • Dein Leben bekommt mehr Energie.
  • Du wirst ausgeglichener.
  • Du wirst kreativer, auch bei alltäglichen Arbeiten.

Video: Glücklich werden

Kurzer Nachtrag: Neu: Video zum Glücklichsein – so kann man es sich nun auch als Podcast entspannt anhören. Aus der Serie LebensJoker – wer lieber liest:

Klick: LebensJoker: Glücklich in 8 Wochen

Ob als Text oder als Video oder gar nichts von Beiden – das Wichtigste ist, dass es dir gut geht und du glücklich bist. Ich drück dich jetzt einfach mal! ❤

Glücklich werden in 8 Wochen

Kann das funktionieren? Versuch es selbst! Was hast du zu verlieren? Eben! Man kann nur gewinnen! Komm, mach mit!

Woche 1:

Was sind deine Stärken? Doch, du hast welche, wahrscheinlich einige. Viele Menschen jammern darüber, was sie nicht gut können. Nobody is perfect! Kein Mensch der Welt kann oder weiß alles, oder verhält sich in jeder Situation korrekt. Suche dir deine Stärken und setze sie diese Woche jeden Tag ein. Z.b.; Humor, Freundlichkeit, Liebe, Fairness, soziale Intelligenz.

Woche 2:

Wofür bist du dankbar? Man liest immer wieder – sei dankbar! Jaja, – ich weiß ja, es geht mir im Grunde ja gut, – sollte nicht jammern oder undankbar sein, dennoch fehlt da was… tja. Besorge dir ein kleines, schönes Büchlein oder verziere es selbst und schreibe täglich 3 Sachen ein, für die du dankbar bist. Vielleicht ist es anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber je öfter man es macht, umso leichter fällt es einem, Wie? Dir fällt nichts ein? Lass uns mal kurz überlegen – beginne mit „scheinbar Alltäglichem“ und steigere dich mit der Zeit oder variiere – Beispiele: – Sonnenschein, Regen, ich liebe Regen – ich habe ein Dach übern Kopf, habe ein Bett, habe zu Essen – bin heute schmerzfrei, habe tolle Kinder, heute hat mich jemand angelächelt, ich konnte heute eine halbe Stunde spazieren gehen, mein Herz schlägt regelmäßig, ein Schmetterling flog vorbei..

Woche 3:

Unterhalte soziale Kontakte. In Zeiten wie diesen auch gerne im Internet. Kommentiere bei einem Blog, vielleicht auch mal auf einem Blog oder auf Facebook oder einem Youtube Video, wo du sonst nichts schreiben würdest oder noch nie einen Kommentar erstellt hast. Bitte etwas positives. Haten finde ich nun nicht soo dolle, zudem geht es hier ja ums glücklich werden 🙂 Geht man hinaus, dann trifft man sich draußen mit Freunden, oder spricht fremde Menschen an, einfach, um z.B. nach dem Weg zu fragen. Lächle! 😀

Woche 4:

Schlafe ausreichend und mache täglich Sport! Nicht nach Mitternacht ins Bett und täglich eine halbe Stunde etwas Sport 😀 Ich finde es auch immer wieder toll, wie sich körperliche Betätigung auch^^ auf das psychische und seelische Glück auswirkt.

Halbzeit – und schon ist die Hälfte geschafft 🙂 Läuft doch! Supie! Weiter so!

Woche 5:

Nimm dir Zeit für dich selbst! Zu wenig Zeit für sich zu haben, führt zu gestresst sein, genervt sein und endet schlussendlich darin, dass man sich unzufrieden und dann auch unglücklich fühlt. Wie kannst du den Tag so optimieren, dass du für dich selbst Zeit herausfiltern kannst? Und nutze diese Zeit dann auch für dich.

Woche 6:

Meditiere! Wenn du noch nicht oft meditiert hast, so suche dir auf YT z.B. eine geführte Meditation. (unter 1000 Interessen habe ich auch einige aufgenommen ❤ ) Bei einer geführten Meditation (ich liebe sie einfach- welche zu schreiben, aber ich lasse mich auch gerne führen), wird man genau angeleitet, wohin man nun kommt, was man sieht usw. und gerne auch mit einem speziellen Thema. Z.B. Loslassen, Selbstliebe, Kontakt zum inneren Kind, usw. So entspannt man in dieser Zeit, hat eine kleine Auszeit und nebenbei können sich auch noch Blockaden lösen. Also ich finde es fantastisch!

Woche 7:

Finde dein Thema! Picke dir einen Punkt aus den 6 Wochen heraus, etwas, was du ab sofort in dein Leben integrieren möchtest. Und zwar dauerhaft. Ab sofort, für immer. Ui, das hört sich jetzt so – hm, verpflichtend an. Verpflichtend soll es ja auch sein, aber es soll ja auch Spaß machen, ohne das Gefühl haben zu müssen – dass es Zwang ist und erfüllend sein. Was ist dein Punkt?

Woche 8:

Teile dein Vorhaben, also den Punkt, den du ab sofort dauerhaft in dein Leben integrieren möchtest, deinen Freunden, Verwandten und/oder Arbeitskollegen mit und festige ihn. Konkret: Wann und wie oft in der Woche? Dauer? Mit fixen Zeiten (wenn es möglich ist)!

Das wars auch schon! Wichtig beim letzten Punkt ist, dass es dir wirklich Freude machen soll und du dir nicht sagen solltest – das MUSS ich nun auch noch machen. Du machst es, weil es dir gut gefällt, es dir Spaß und Freude bereitet – es dich glücklich macht! ❤

Was sagst du zu diesen Punkten? Machst du mit? Wenn ja, würde ich mich freuen, zu erfahren, wie es dir in dieser Zeit geht. Und auch danach. Wie geht es dir nun? Würde mich mega interessieren – weil, es wurde ja sogar wissenschaftlich erkundet, dass man Glücklich Sein – lernen kann.

Ich wünsche dir eine gute Zeit!

Glücklich werden oder unglücklich bleiben?

Welches Kästchen würdest du in diesem Moment ankreuzen? Wenn es unglücklich ist, warum ist das so?

Heute wollte ich eigentlich direkt einen Beitrag schreiben, zum Thema – Glücklich werden, doch die folgenden Zeilen brannten mir auf der Seele. Natürlich ist es auch zum Thema gehörend, jedoch mit einer kleinen zusätzlichen Anregung. 

Wenige von uns können voller Überzeugung sagen, dass sie glücklich sind. Auch wenn es nicht die Extreme ist, dass man in einer spektakulären oder extremen Ausnahmesituation steckt, so ist es doch so, dass es oft in einem Bereich zwickt und zwackt. Wir kennen alle jemanden (oder sind selbst in einer solchen Lage), wo man sich denkt, warum ändert er/sie es nicht?

Menschen, denen es im Beruf nicht gut geht und sie jeden Tag widerwillig und oft auch schon mit körperlichen Beschwerden zur Arbeit gehen? Menschen, die sich in der Partnerschaft nichts mehr zu sagen haben. Und bleiben. Warum? Meist aus Bequemlichkeit, Unsicherheit, vermeintlichen Sicherheitsbedürfnis. Aus Angst vor Neuem, Angst vor Veränderung. Und das ist auch nachvollziehbar. Menschen sind nun einmal Gewohnheitstiere. Doch ist man unzufrieden, wird man unglücklich und es schlägt auf Dauer auf die Psyche. So sehr, dass man Depressionen bekommen kann, körperliche Krankheiten. Nicht selten sucht man seine Zuflucht auch in Süchten. Alkohol der tröstet, Medikamente, die beruhigen, Einkaufen, das entspannt, Internet, welches ablenkt. Egal was, Hauptsache nicht an das eigene Leben denken.

Viele möchten auch zuerst einen anderen Job haben, einen anderen Partner, bevor sie sich vom jetzigen trennen. Eine Möglichkeit, vielleicht aber nicht immer machbar. Wobei beim Job sicher leichter umsetzbar, als in der Beziehung. Zudem würde ich es dem Partner gegenüber nicht wirklich als fair empfinden.

Es muss auch nicht immer etwas Konkretes sein. Oft hat man einfach das Gefühl, dass etwas fehlt. Der berühmte Satz – soll das wirklich alles gewesen sein in meinem Leben? – kommt nicht von ungefähr.

Bist du glücklich?

Warum? Warum nicht?

Was bedeutet Glück für dich? Den Partner zu bekommen, den man liebt? Wie sieht es mit diesem Glück 3 Jahre später aus? Noch immer glücklich?

Das Glück an sich lässt sich schwer definieren, da es für jede Person etwas anderes bedeutet. Die Villa oder die eigene Yacht sind ja doch oft nur Statussymbole, um zeigen zu können, was man hat. Oder es zumindest den Anschein hat, es zu haben. Macht einen Menschen das wirklich glücklich? Vielleicht ist es eine Art Genugtuung – seht alle her (vor allem bitte jene Personen, die immer meinten, dass ich es nicht so weit schaffe) – meine Villa, meine Yacht, mein Flugzeug, meine Frau (bevorzugterweise aus dem Modelbereich) – und letzteres meiner Ansicht nach eine sehr fragwürdige Aussage – MEINE Frau! Sie gehört mir. Aber lassen wir das mal so stehen.

Macht dies auf Dauer wirklich glücklich? Gut, hat man keine Geldsorgen, so kann es ohne Zweifel zufriedener machen. Doch sein Glück nur von materiellen Reichtum abhängig zu machen, ist meiner Meinung nach eine Fehlinvestition.

Was macht Glück nun also aus?

Ich denke, dies ist eine der schwersten Fragen der Menschheit. Zumindest die Antwort. Es definiert ja auch jeder Mensch anders. Für den einen ist es die finanzielle Unabhängigkeit, für den anderen, die Liebe seines Lebens zu heiraten. Es gibt Menschen, die definieren Glück, dass sie frei sind, die Möglichkeit haben, zu reisen, wohin immer sie auch möchten. Es gibt andere Menschen, welche mittig in einer Blumenwiese liegen, am Himmel die vorbeiziehenden Wolken betrachten und um sich herum das Zirpen und Schwirren der Grillen, Bienen und Schmetterlinge wahrnehmen und diesen Moment als reines Glück betrachten.

Alle Haustierbesitzer können mir bestätigen, dass es kein schöneres Glück gibt, als von seinem Hund oder seiner Katze uneingeschränkte Liebe zu erfahren.

Natürlich auch das Glück Kinder haben zu dürfen und wenn sie dich anlachen, würde ich das mit keinem Geld der Welt tauschen wollen.

Einiges davon könnte man als dauerhaftes Glück ansehen, manches als vorübergehendes. Gibt es so etwas wie dauerhaftes Glück eigentlich? Wenn man gesund ist, diese Zeilen lesen und verstehen kann, atmen und sich bewegen kann. Würdigt man dies aber auch entsprechend? Ich habe noch niemanden sagen hören, ich kann atmen, ich bin so glücklich darüber. Oder lesen. Außer, man befand sich zuvor in einer Situation, in der man eben nur mehr schwer atmen konnte. Oder sich das Lesen erst spät beigebracht hatte. Aber in der Norm sind wir für diese Dinge nicht so dankbar. Oder gar glücklich, Also wirklich glücklich.

Man kann erkennen, dass Glück wirklich nicht einfach zu definieren ist. Ist es nicht doch eine kurze Momentaufnahme eines flüchtigen Augenblicks, in dem es uns einfach bewusst wird, wie schön und wunderbar es in genau diesem Moment ist?

Ich für meinen Teil bin glücklich einen Sohn zu haben. Er ist wahrhaft das Glück meines Lebens. Und wenn ich mit ihm Momente gemeinsam erleben darf, so steigert dies meine Definition von Glück in diesem Moment. Ich kann aber auch auf einer Bank in der Sonne sitzen, Blumen betrachten und just in diesem Moment das Glück erfahren. Doch ich denke, dass die meisten Glücksmomente vergänglich und von kurzer Dauer sind, daher gilt es so viele Momente dieser Art wie nur möglich einzufangen.

Bist du der Meinung, dass man sich das Glück selbst machen kann – also seines Glückes Schmied ist – oder dass es zufällig geschieht? Willkürlich? Unwillkürlich? Passiert es einfach oder erfährt man das Glück, wenn man achtsamer ist und bewusster lebt und somit das Leben mehr schätzt?

Wie siehst du das?

Ich wünsche dir alles Glück dieser Welt, wie auch immer es für dich aussehen möge!

Was ist für dich Glück?

Im nächsten Beitrag möchte ich erkunden, wie man glücklich werden kann. Würde mich freuen – wenn du wieder mit dabei wärst! ❤