Die 12 Regeln des Lebens

So etwas hätte ich mir in jungen Jahren gewunschen. 😉

Nun gibt es ein Buch seit 2018 dazu. Geschrieben wurde es von dem kanadischen Klinikpsychologen Professor Dr. Jordan B. Peterson (geb 1962). Sein Buch 12 Rules for Life wurde über 3 Millionen Mal verkauft.

Worum geht es?

Es geht darum, grob gesagt, dass Regeln das Leben einfacher machen. Und diese Regeln sind einerseits bekannt, andererseits denkt man sich – wie bitte? Aber überall anders, steht doch das Gegenteil… hm- was nun?

Hier die 12 Regeln, frei interpretiert. Und vor allem sind die Regeln metaphorisch anzusehen.

Die 12 Regeln des Lebens

  1. Regel: Stehe aufrecht

Wer aufrecht steht und die Schultern breit macht, kann mit dauerhaften, positiven und auch weitreichenden Veränderungen rechnen

2. Betrachte dich, als ob du tatsächlich für dich verantwortlich bist.

Wie behandelst du deinen Partner, dein Kind, deinen Kollegen, deine Freundin, dein Haustier? Wie behandelst du dich im Vergleich? Du verdienst Respekt, weil du auch für andere Menschen wichtig bist. Du bist moralisch dazu verpflichtet, für dich selbst zu sorgen, eben weil du für dich verantwortlich bist.

3. Umgib dich nur mit Menschen, die dir gut tun.

Es gibt nicht den geringsten Grund, mit jemandem befreundet zu sein, dessen Freundschaft man nicht der eigenen Familie empfehlen würde. Deine Freunde sollten wollen, dass es besser für dich wird.

4. Vergleiche dich mit dem Menschen, der du gestern warst. Und nicht mit anderen Menschen.

Im täglichen Kampf um eine bessere Position, Berufsaufstieg und Erfolg vergleicht man sich natürlich mit anderen, auch um zu sehen, wie es die andere Person macht, dass sie so erfolgreich ist. Jedoch, auch wenn es für die andere Person geklappt hat, muss es noch lange nicht für einen selbst funktionieren. Man vergleicht und misst dann mit zweierlei Maß und unterschätzt oft dabei die eigenen Stärken. Bleib dir selbst treu.

5. Verhindere, dass deine Kinder etwas tun, was sie dir unsympathisch erscheinen lässt.

Wie erzieht man ein Kind? Meist mit zwei Werkzeugen: Belohnung und Bestrafung. Mit Belohnungen kann man einem Kind vieles beibringen. Man muss nur warten, bis das Kind das erwünschte Verhalten zeigt. Dann folgt die Belohnung. Nachteil: Es dauert zu lange.

Wichtig sind konkrete Konsequenzen, wenn Grenzen überschritten wurden (und es nicht nur androht). Diese sollten unverzüglich erfolgen. Das Stehen im Eckerl ist angeblich hier sehr effektiv.