4 Tipps ~ wie man sich etwas Geld dazuverdienen kann

Und mit etwas Glück könnte daraus sogar auch etwas mehr werden. Dies soll nun keine Werbung für spezielle Marken oder Webseminare werden, sondern einfach einige Vorschläge wie Mann oder Frau sich etwas dazuverdienen könnte.

Auch interessant wenn man in der Pension/Rente ist, an der Armutsgrenze lebt oder sich einfach etwas Taschengeld aufbessern möchte. Hinweis: Je nach Zusatzeinkommen fallen auch unterschiedlich Steuern an – da ich keine Rechtsberatung darstelle, bitte diesbezüglich Experten (Steuerberatung, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Finanzamt) zu konsultieren,

  • T Shirt designen. Dafür gibt es verschiedene Plattformen, um diese anzubieten. Dabei erstellt man zuhause am PC ein Motiv, lädt es hoch, und wenn es verkauft wird, bekommt man einen prozentuellen Anteil. Anbieter wären zum Beispiel Spreadshirt, Redbubble oder auch bei Amazon. Es gäbe noch einige weitere, aber diese sind die bekanntesten. Wenn man bei Spreadshirt (com., de., at) und Redbubble keine besonderen Voraussetzungen dafür erfüllen muss und einfach loslegen kann, so muss man bei Amazon dafür einen Antrag stellen. Der Antrag (in englisch) ist ziemlich umfangreich (aber nicht unmöglich zu schaffen) und es kann ein Weilchen dauern, bis man eine Antwort bekommt, ob er bewilligt wird oder nicht. Wird er genehmigt, kann man starten und die ersten zehn Designs hochladen. Nach einigen Verkäufen steigt man auf. Dies nennt man Tier und man steigt mit der Zeit mit den Verkäufen die Stufen hinauf. Mit jedem Aufstieg kann man mehr Motive anbieten. Also bei Tier 500 kann man 500 Designs einstellen. Und ja, die Konkurrenz ist riesig, doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Super Idee! Und wie mache ich so ein Design? Du brauchst dafür keine Graphikausbildung oder Design studiert haben, und die meisten beginnen einfach damit, was eben möglich ist. Man steigert sich mit der Zeit und lernt dazu.

Auf Pixabay kann man sich mit Motiven inspirieren lassen und sich diese auch gratis downloaden. Diese werden aber bei Spreadshirt nicht 1:1 bewilligt. Heißt, man müsste sie etwas verändern. Gerne auch mit einem Spruch. Oder man erstellt nur Sprüche. Immer ein Hit. Lustig, sarkastisch, Dialekt – was dir gerade einfällt. Bitte: Achte dabei unbedingt auf die Rechtschreibung. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich T Shirt Sprüche lese, wo es von grammatikalischen Fehlern nur so wimmelt. Und dies erkennbar nicht gewollt war.

Bei Amazon gilt das Format von 4500 x 5400 Pixel. Für Shirts. Möchte man Hoodies, Buttons oder Plugs designen, gelten andere Formate.

Bei Redbubble oder Spreadshirt gibt es zudem noch die Möglichkeit, außer Shirts noch Babykleidung, Kleider, Bettwäsche, Taschen, Tassen, Kissen und vieles andere zu designen. Hier gilt es bei jedem einzelnen Teil auch darauf zu achten, dass der Hintergrund des Teils nicht ident mit der Farbe deines Motivs ist. Wäre doch schade, wenn man dann nen weißen Adler auf weißem Shirt leider nicht in der Vorschau erkennen kann (auch wenn der Käufer seine Farbe dann individuell einstellen kann) und der potenzielle Kunde weiter klickt.

Hier ein Link wo man nachsehen kann, ob der Spruch vielleicht schon markenrechtlich geschützt ist. https://www.dpma.de/marken/markenrecherche/index.html

Es ist faszinierend, was Menschen alles schützen – selbst bei Mundart und Dialekt entdeckte ich geschützte Wörter. Also lieber einmal zu viel nachsehen, als Strafe zahlen zu müssen.

Fotobearbeitung ist sehr gut der kostenlosen Software Gimp möglich. Man muss sich schon etwas einarbeiten, aber wenn selbst ich das schaffe, schaffst das auch du 🙂 Dazu gibt es sonst auch überall Tutorials, wenn man an einem Punkt nicht weiterkommt. Und meiner Meinung nach eine tolle Alternative zu teuren anderen, vor allem wenn man sich nicht sicher ist, ob es überhaupt etwas für einen ist.

Man kann sich auch Designs erstellen lassen. Zum Beispiel bei Fiverr. Die Auswahl an Designern ist groß. Achte dabei auch auf die Bewertungen. Ich hatte damals einige Frösche, bevor ich zum Froschkönig kam. Dieser hatte zwar noch keine Bewertungen, doch ich ein gutes Gefühl bei ihm und tadaa! Es passte. Tolle Qualität, rasche Lieferung, sehr freundlich. Und gefällt es dir nicht, so passt er deine Vorstellungen an. Wenn man outsourct, also, arbeiten lässt, kostet es natürlich etwas. Aber je nach Können und Land, kann es auch schon mal sehr günstig sein. Und natürlich ist klar, wenn man ein Design präsentiert, welches hochwertig ist, man damit öfter Verkäufe verzeichnen kann, als jemand (wie ich z.b., der nur mal einen Spruch raushaut). Soll aber ja auch so sein. An einem Motiv sitzt man schon mal etliche Stunden. Meine mache ich mittlerweile auch die meisten selbst – sehr zeitaufwendig, dafür keine Kosten. Und wie gesagt, man entwickelt sich weiter und lernt und lernt. Wenn ich mir heute meine Sprüche von vor einem Jahr ansehe – uiuiui – aber gut. Ich kenne keinen Menschen, der von Anfang an alles wusste und konnte. Vielleicht ist das ja etwas für dich.

  • Schreibe ein Buch!

Ja, genau – einfach so oder was? Ja! Einfach so. Wie viele Menschen wollten schon immer mal ein Buch schreiben. Leider scheitert es oft daran, einen Verlag zu finden, der es veröffentlicht. Es gibt einfach zu viele Menschen, deren Traum es ist, seinen Namen auf dem Cover eines Buches zu lesen. Nun gibt es die Möglichkeit bei Amazon eines Buch als EBook aber auch als Taschenbuch einzureichen. Mit der Anmeldung bei – kdp select – ist man dabei. Hinweis: Hier macht man allerdings wirklich alles selbst. Es ist weder ein Lektorat noch ein Coverdesigner mit dabei. Beim Cover hat man zwar die Möglichkeit eines über das System erstellen zu lassen, doch diese Option würde ich nur nutzen, wenn man sonst absolut nichts anderes hat. Zudem kann man es natürlich auch kombinieren.

https://amzn.to/3ehwL7k

Bitte! Bitte! Bitte! Schreib kein Buch, das 5000 Wörter hat und einfach aus dem Internet zusammengestöpselt wurde. Dies machen mittlerweile zu viele. Und es ist eine Schande, welche Preise dafür manchmal verlangt werden. Dies erkennt man auch an den Rezensionen.

Schreiben lassen kann man natürlich auch – ebenfalls auf Fiverr – oder auf Machdudas. Eine Seite auf deutsch – versuchte dort auch mal Ghostwriter zu ordern – nun ja, man bekommt, was man zu zahlen bereit ist. Da ich nicht viel Geld hatte, versuchte ich es mit dem niedrigsten Preis (0,01 – 0,03 Cent pro Wort – auch etwas, was ich nicht mehr tun würde) und meine Ausgaben waren absolut umsonst. Mit diesen Texten konnte ich absolut nichts anfangen. In der Zeit der Bearbeitung hätte ich locker selbst ein Buch schreiben können, was ich anschließend auch tat.

Ansonsten finde ich es eine gute Idee, wenn man schon immer den Wunsch verspürt hatte, etwas zu veröffentlichen.

Nach der Einreichung bei Amazon wird es auf Plagiate überprüft. Achtung: Diebstahl wird nirgends geduldet. Und die Verletzung von Urheberrechten gehört natürlich dazu. Aber wenn man alles selbst geschrieben hat, so hat man auch nichts zu befürchten. Danach wird es freigegeben und Leser können das Buch kaufen. Bei der Texterstellung bitte auch auf die Rechtschreibung achten – sah schon Bücher, wo das Cover und bereits im Titel die Fehler direkt ins Auge sprangen. Ich z.B. kaufe definitiv kein Buch, welches von Fehlern wimmelt und schon gar nicht, auf der Titelseite. Natürlich, Fehler können immer passieren (erinnere mich gerade an ein Buch, welches ich in einem Rutsch durchgeschrieben hatte – und es abgab, ohne es nochmal durchzulesen ^^) – aber zur Not kann man es auch nach der Veröffentlichung noch jederzeit korrigieren, Da die Bücher ja erst bei einer Bestellung gedruckt werden, ist dies absolut kein Problem.

Ich würde nun nicht unbedingt sagen, dass das Geld auf der Strasse liegt, man muss schon etwas dafür tun und sich bemühen und Zeit und auch Nerven (oooh jaaa- vor allem Nerven 😉 ) einsetzen, damit sich ein Erfolg zeigt. Und es ist auch nicht garantiert, dass sich Erfolge zeigen (ooh jaaa- auch bekannt) – jedoch besteht immerhin diese Möglichkeit. Und ist es nicht besser eine kleine Möglichkeit zu haben, als überhaupt keine? Ist es nicht besser, es selbst in die Hand zu nehmen, als abhängig zu sein oder/und zu jammern, wie schlecht es einem doch geht, aber nicht bereit ist, dafür besser gesagt, dagegen, etwas zu unternehmen? Eben! Was hast du zu verlieren? Du kannst doch nur gewinnen.