Die 4,4 Sekunden Regel

Und damit ist nicht das Essen gemeint, welches auf den Boden fällt und man der Meinung ist, dass man dies noch essen kann. Besser bekannt auch unter der 5 Sekunden Regel oder auch unter der 3 Sekunden Regel.

Was meine ich nun also damit?

Wenn du etwas vorhast, du eine Idee hast, etwas umsetzen möchtest, so solltest du dies innerhalb von 4,4 Sekunden machen. Nicht lange darüber nachdenken, sondern einfach tun. Tun ist das Zauberwort! Je länger man über etwas nachdenkt bzw. je mehr Zeit nach einem Gedanken, einer Idee vergeht, umso unwahrscheinlicher ist es, dass man es umsetzt. Man schwärmt dann vielleicht davon, träumt, wie es wäre wenn und sagt sich, ja, mache ich vielleicht mal, oder sollte ich auch mal wieder tun, aber..nun ja…jetzt gerade nicht. ..Kennst du das? Wer nicht? Und das Zaubermittelchen dagegen ist tatsächlich meine 4,4 Sekunden Regel.

Aha!

Und warum 4,4 und nicht 5 Sekunden, oder 3 Sekunden? In der Norm könnten es auch 5 Sekunden sein, doch die 4,4 Sekunden sind knapp davor- man sollte es gar nicht soweit kommen lassen 😉 Gut. Und warum nicht z.B. 3 Sekunden? Etwas Polster darfs schon sein 😀

Fast 50 % eines Tages verbringt ein Mensch mit Tätigkeiten, die er kennt. Mit Routinearbeiten, Ritualen. Also mit Duschen, Frühstücken, den selben Weg zur Arbeit nehmen, Einkaufen, Staubsaugen, und so weiter. Dies ist auch gut so. Rituale sind wichtig. Man fühlt sich sicher. Es bedeutet, dass alles so ist, wie gehabt. Keine Veränderung stattfindet. Doch andererseits ist keine Veränderung Stillstand. Veränderungen verunsichern allerdings. Und das ist völlig normal. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier. Und die meisten von uns lassen Veränderungen langsam angehen. Falls sie es dann überhaupt angehen.

Was bringt mir nun diese 4,4 Sekunden Regel?

Du bekommst dein Leben einfach besser in den Griff. Abgesehen davon, dass sich Veränderungen einstellen können – keine Angst, Veränderungen sind etwas Gutes – lebt man gesünder, ernährungsbewusster, lernt Neues und bringt Unangenehmes rasch hinter sich.

Wie denn das?

Du denkst dir, dass du wieder einmal raus gehen solltest, – spazieren, in den Wald, in den Park, joggen – du stehst auf und gehst. Punkt! Jetzt! Nicht morgen oder nächste Woche, wenn überhaupt. Steh auf, zieh dir deine Schuhe an und geh los. Ich möchte nun keine Ausreden hören – aber, ich habe ja jetzt keine Zeit, und die Kinder, und ich bin ja müde und hier zwickt es und ich muss doch –

Stopp!

Mach es einfach! Geh!

Ich wollte schon lange mal ausprobieren, wie es ist, vegetarisch zu essen. Gut! Mach es! Wie? Du kannst jetzt nicht? Setz dich hin und erstelle dir eine Einkaufsliste für den nächsten Einkauf. Suche dir ein Rezept aus und dann geh danach einkaufen. Natürlich kann man nicht alles auf der Stelle umsetzen, doch den ersten Schritt dazu kann man IMMER machen!

Du wolltest schon immer mal spanisch/englisch/japanisch…lernen? Suche dir einen Kurs und melde dich an oder lerne autodidaktisch. Du wolltest immer schon mal schreiben/malen/tischlern.. können? Lerne es! Mache JETZT den ersten Schritt dazu.

Doch auch vermeintlich Negatives solltest du sofort umsetzen. Du solltest schon seit Stunden oder Tagen ein unangenehmes Kundengespräch führen? Ruf ihn an! Es gibt Unstimmigkeiten mit Rechnungen, es wurde dir zuviel abgezogen? Du schiebst das Gespräch wieder und wieder auf, obwohl es dir schwer im Magen liegt. Suche die Telefonnummer heraus und erledige es. Nein! Nicht später, morgen, nächste Woche! Mach es! Jetzt!

Los! Ich warte solange hier auf dich!

Zähle: 1, 2, 3, 4 – steh auf und tu es! Bevor die 5 erreicht ist.

Du hast es dann hinter dir, das Gefühl bessert sich, du kannst durchatmen, der Magen beruhigt sich und das Problem ist gelöst. Zumindest bist du der Lösung einen Schritt näher. Die Kopf-in-den-Sand-steck-Taktik funktioniert nur selten.

Anleitung:

1.) Die Idee bzw. der Gedanke

Beispiel: Ich sollte wirklich wieder mal laufen gehen.

2.) Hürde

Ich mag gerade nicht. Hier ist es gerade so bequem, draußen ist es heute so kalt/heiß/regnerisch..

3.) Zählen

1, 2, 3, 4,,..

4.) Ins Tun kommen

Du stehst auf, und ziehst dir die Schuhe an.

Denke ab sofort bei jedem Vorhaben, jeder Idee, jedem Gedanken, bei Unerledigtem, das dir im Magen liegt an die 4,4 Sekunden Regel. Du musst, um beim Beispiel des Spazierengehens zu bleiben, ja nun nicht gleich 3 Stunden am Stück gehen – beginne einfach mit einer Runde um Haus. Oder die Strasse rauf und runter. Es sind die kleinen Schritte die zählen. Dein Leben wird sich ändern, es wird leichter – Versprochen!

1, 2, 3, 4,….Los gehts!

Wie gefällt dir diese Idee?

6 Fragen, die deine persönliche Situation verändern können

Hast du das Gefühl, dass dir etwas in deinem Leben fehlt oder bist du gar unglücklich? Hier einige Fragen, welche du dir stellen solltest. Sie helfen dir alles ein wenig klarer zu sehen und um die Gedanken zu ordnen. Nicht selten kann man es gar nicht definieren, was einem nicht passt oder was man gerne anders haben möchte. Man weiß zwar schon im Groben, was einem nicht gefällt, doch um nur zu jammern, wie schlecht doch die Welt und wie böse die Menschen sind, ist die Zeit zu schade. Vor allem, wenn keine Veränderung erfolgt.

Ich?? soll mich ändern? Wenn die anderen Menschen unfair, ungerecht, hinterrücks, berechnend und und und …sind?

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Nun – die andere Person kann man nicht wirklich ändern. Stelle dir also folgende Fragen, um Klarheit in DEIN Leben zu bringen. Es ist doch schlussendlich irrelevant, wie man sein Leben lebt – es muss DIR gefallen. DU bist derjenige, der strahlend lächelnd durch die Welt geht – oder eben auch nicht. Und natürlich gibt es immer Momente, Situationen, Menschen – die einen runter ziehen – doch die Grundsubstanz des eigenen Lebens sollte ja positiv (oder zumindest neutral 😉 ) sein und nicht nur pessimistisch, so dass man jammernd und kritisierend durchs Leben wandelt. Stell dich der Herausforderung und versuche dein Leben zu leben, wie du es dir wirklich wünscht.

Es ist eine Umstellung und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, kann es auch ein wenig dauern, doch es ist nicht unmöglich und früher oder später führst du das Leben, das dich tatsächlich glücklich macht. Ich muss zugeben, dass es auch bei mir noch nicht 100 pro der Fall ist, aber ich arbeite daran – zulange hatte ich ..nein, nicht falsch gelebt, sondert einfach nur existiert – da man das nicht Leben nennen konnte. Entscheidungen anderen überlassen, gesellschaftliche Verpflichtungen annehmen, Ja sagen, wenn man Nein meint und vieles mehr. Nicht umsonst wurde ich nun mit Burnout „gesegnet“. Zeit für mich zum Nachdenken, aber vor allem, um das Gedachte und neue Ideen dann auch umzusetzen. Wie sagt mein Sohn immer: „Ideen hat jeder.“ Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Und wenn ich heute an den See fahren möchte, so tue ich das und wenn es morgen das Meer ist, so mache ich das und wenn ich noch nicht sicher weiß, ob ich eine Einladung annehme oder nicht, lass ich mich vom Gefühl und meiner Tagesstimmung leiten- So einfach ist das- Und ja – es ist wirklich so einfach. Glaubst du nicht? Schon probiert? Was kann passieren? …jetzt gehst du in Gedanken sämtliche Szenarien durch, was alles schiefgehen kann 😉 doch was kann wirklich geschehen? Hört die Welt auf sich zu drehen? Denke, eher nicht. Was passieren kann ist, dass du deine Komfortzone verlässt und neue Abenteuer bestehst. Denn was ist das Leben anderes als ein Abenteuer, wo du an der Liane im Dschungel hängst und diese jeden Moment reißen kann.

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Frage: Wenn du einen Partner hast: Wachst du gerne neben ihm auf? Warum? Warum nicht? Ist er der Mensch, neben dem du aufwachen willst?

Wenn ein potenzieller Partner in Aussicht ist: Würdest du gerne täglich neben ihm aufwachen? Warum? Warum nicht?

Wenn du keinen Partner hast: Neben welcher Person würdest du aufwachen wollen? Wie sollte sie sein? Was ginge überhaupt nicht? Oder wärst du gerne alleine am Morgen? Täglich oder nur ab und zu?

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Was kann ich tun, wenn es mir nicht gut geht

Es gibt immer Tage und Zeiten, an denen es einem nicht so gut geht. Die Gründe können ganz unterschiedlich sein, ob Trennung, Verlust eines geliebten Haustieres, Ärger im Job, Stress mit Freunden, Sorgen, oder man einfach einen schlechten Tag hat. Mit folgenden Dingen kann man sich ablenken und was Negatives in was Positives umwandeln. Und das ist doch das Wichtigste, dass es einem gut geht.

Schlechte Tage sind etwas völlig normales und hat jeder einmal, oft braucht es dafür gar keinen besonderen Grund, man wacht auf und Bämm! Tag schon verhaut! Mache folgendes und du fühlst dich besser. Bei manchen Sachen geht es sogar schlagartig.

  • Dusche (du lachst, aber das hilft sehr oft. Soll nun nicht heißen, dass Menschen, denen es im Moment nicht gut geht, nicht duschen. Du kannst dir währenddessen auch vorstellen, wie alles Negative von dir abgespült wird, vor allem, wenn man Sorgen hat oder etwas, was bedrückt, du wirst sehen, danach fühlst du dich erleichtert. Erfrischt und gut duftend dann sowieso 🙂 )
  • Mach was Produktives, nichts Aufwendiges, etwas Simples, aber dennoch produktiv.
  • Sieh in den Spiegel und lächle dich für 1 Minute an. 😀
  • Geh für 20 Minuten spazieren.
  • Höre deine Lieblingsmusik.
  • Tanze in deiner Wohnung.
  • Bring deine Wohnung auf Vordermann.
  • Entsorge Verstaubtes, alte, ungenutzte Sachen.
  • Mach es dir gemütlich und lies ein Buch.
  • Ruf einen lieben Menschen an, den du schon lange nicht mehr gehört oder gesehen hast.
  • Mach etwas Gutes.
  • Ruf einen Freund an und schildere ihm dein Leid.
  • Schreibe deine Gedanken auf.
  • Gönne dir eine Auszeit von Social Media.
  • Entzünde eine Duftkerze.
  • Plane in den nächsten 5 Tagen etwas, was dir Spaß macht, mit Freunden oder alleine.
  • Widme deinem Hobby mehr Zeit. Hast du keines, such dir etwas, was dir Freude macht.
  • Lass dich massieren.
  • Kauf dir eine Kleinigkeit, die dir Freude bereitet (Kerze, Schokolade, Buch,..)
  • Entferne negative Menschen aus deinem Umfeld.
  • Verändere dein Umfeld – erweitere deinen Horizont.
  • Übe dich in Dankbarkeit (hast du ein Dach übern Kopf? zu essen? ein Bett? Bist du gesund? Kannst du sehen, hören, sprechen, dich bewegen, atmen….?)
  • Stelle Möbel um.
  • Übe dich in Achtsamkeit. Nimm bewusst Menschen, Dinge, Situationen wahr.
  • Verschenke Dinge, die du nicht mehr brauchst.
  • Pflücke oder kaufe dir eine Sonnenblume.
  • Summe brummelnd ein Lied.
  • Sieh dir Katzen- und/oder Babyvideos an (danach mal Pause vom Social Media)

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  • Denk positiv – du weißt, auf Regen folgt Sonnenschein, wie auch immer deine momentane Situation gerade ist, sie geht vorüber. Wie schlecht es dir auch geht, es wird wieder besser. Es geht wieder aufwärts. Alles geht vorbei. Auch wenn es manchmal etwas dauern kann, hebe den Kopf und wisse, dass es leichter und besser wird. Absolut alles!!! kann leichter werden. Habe etwas Geduld, lächle und wisse, morgen sieht die Welt wieder ein klein wenig besser aus. Mit neuem Schwung und einem tiefen Durchatmen, geht es in den neuen Tag, in ein neues Leben.

 

Was haltet ihr von dieser Art von Videos?

Was machst du, wenn es dir nicht gut geht?

Ich drück dich und wünsche dir einen schönen Tag mit wundervollen Momenten.

❤ ❤ ❤

Leben verändern

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Stell dir folgendes vor. Du lebst dein Leben. Du kennst es. Es ist das, das du lebst. Manches magst du, manches weniger. Aber es ist dein Leben. Wenn du dir dein Leben vor deinem inneren Auge vorstellst, erscheint ein Bild, ein vertrautes Bild. Ja, du siehst dein Leben auf einen Blick. Es ist vielleicht eine Landschaft oder ein Weg oder ein Muster. Dein bisheriges Leben und deine bisherigen Kreuzungen, die du passiert hat und die Dinge, die waren prägen dieses einzigartige Bild. Du kannst es zwar theoretisch verändern, aber nur in den Bahnen des Möglichen, in den Bahnen deiner Gesetze und der Gegebenheiten.
Plötzlich, von einer auf die andere Sekunde ist alles anders.

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