Berufung finden: Unsinn

So viele von uns sind auf der Suche nach der Berufung im Leben. Es gibt unzählige Seminare, Bücher, Vorträge, Podcasts, Webseiten, Artikel und Techniken dazu.

Man kann zum Beispiel anhand von Ikigai (aus dem japanischen, was soviel wie Lebensfreude bedeutet), seinen Sinn des Lebens finden. Ich kann dir hier nun die Kreise dazu aufzeichnen wenn du möchtest und dir die vier berühmten Fragen dazu stellen – Was machst du gerne? – Wofür kannst du Geld verlangen? – Was kannst du gut? – Was braucht die Menschheit? – der gemeinsame Nenner ist dann deine Berufung.

Gut, habe nun das komplexe System in einem Satz erklärt XD. Das vermeintliche System. Jedoch wird Ikigai meines Erachtens nur für ein neues westliches System missbraucht. Japaner selbst leben einfach und machen, was sie lieben, ohne, dass sie sich dafür explizit diese Fragen stellen. Mit dieser Aussage läßt sich natürlich kein Geld verdienen.

Du möchtest vielleicht gerne am Strand liegen, durch einen Wald spazieren, über eine Wiese laufen, lesen, fotografieren, musizieren, malen, bloggen, Spaß haben. Was hindert dich daran? Ich weiß schon, das unbedingte Finden der Berufung, was man gerne macht. 😉

Ist es nicht so, dass jeder Mensch im Grunde weiß, was er gerne macht? Ok, Scannerpersönlichkeiten lasse ich nun etwas außen vor, aber nur etwas – möchte sie hier nicht ganz außen vor lassen. Denn auch hier gibt es Dinge, die man lieber macht, als andere. Die einen in den Flow kommen lassen, man einfach die Zeit vergisst, wenn man diese Tätigkeit ausübt. Und ja, ist natürlich logisch, dass es anderen Menschen auch etwas bringen und auch nicht schädlich sein soll. Wenn man es also liebt, täglich bis zum Umfallen Party zu machen, bringt das weder anderen Menschen und schon gar nicht einem selbst etwas. (Den Wirt lass ich an dieser Stelle nicht gelten.) Wie viele Leben hast du? Unendlich viele? Oder möchtest du das aktuelle so gut nutzen, so gut es eben geht? Spannende Idee oder?

Möchtest du dich selbständig machen, muss man dafür auch nicht unbedingt Tausende von Menschen für sich gewinnen – ist natürlich toll, aber kein unbedingtes Muss. Zum Überleben könnte es schon genügen, wenn man 10 Menschen dazu bringt, den zehnten Teil ihres Einkommens monatlich dir zu geben. Mehr Geld und Geld im Überfluss ist natürlich immer toll, aber zum Überleben eben nicht unbedingt notwendig.

Wenn du das zarte Pflänzchen allerdings beschützt und regelmäßig gießt, deine Leidenschaft achtest, pflegst und förderst, verspreche ich dir, dass daraus langsam aber sicher, eine große, starke Pflanze mit süßen, ertragreichen Früchten wachsen wird.

Wieso also die Zeit mit der Suche nach etwas verschwenden, was du ohnehin weißt? Und solltest du dir tatsächlich nicht ganz sicher sein, scrolle nochmal zu den vier Sätzen, des westlichen Ikigai Modell 😉

Wie ist deine Meinung dazu? Stimmst du mir zu oder bist du, so wie ich selbst lange, noch krampfhaft auf der Suche?^^

Positiver Start in den Tag mit diesen 3 Punkten

Der Tag beginnt mit einer völlig anderen Energie, wenn man mit folgenden Punkten startet. Du bist bereits am Morgen ausgeglichener und dies wirkt sich auf den ganzen Tag aus. Doch nicht nur deine Psyche freut sich, auch deinem Körper tut es gut.

1.) Lauwarmes Wasser trinken

Für einen energievollen Start trinke als erstes am Morgen eine Tasse mit lauwarmen Wasser. Gerne kannst du etwas Zitronensaft und auch ein klein wenig Honig hinzufügen. Die Verdauung wird stimuliert und zusätzlich wirst du mit Mineralstoffen und Vitaminen unterstützt. Optimal wäre es also, wenn der Kaffee dadurch ersetzt werden würde. Doch du kannst das Wasser auch gerne vor dem Kaffee trinken. Besonders, wenn du es noch nie zuvor frühmorgens praktiziert hast, könnte es ein Kompromiss sein. Zuerst das Wasser und im Anschluss deinen Kaffee oder Tee.

2.) Tee kochen

Hier kannst du gleich an den ersten Punkt anschließen. Ersetze den Kaffee durch Tee. Suche dir einen besonders leckeren aus.

Nimm dafür wie gewohnt einen Teebeutel oder versuche dich sonst an offenen Teesorten. Es gibt hier extra herrlich duftende Sorten und auch jene, welche bestimmte Körperfunktionen unterstützen. Koche Tee, wo du den Duft oder die Kräuter und Blüten liebst – es gibt hier auch viele fertige Mischungen, (ich zum Beispiel liebe Hexentee 😀 – eine fruchtige Kräuter-, Blumenmischung mit einem umwerfenden Duft und Geschmack). Man kann sich auch in der Apotheke gewünschte Pflanzen als Teemischung erstellen lassen. Der Aufwand, offenen Tee in ein Tee-Ei oder ein Teesieb zu geben, im Gegensatz zum Teebeutel, ist minimal – der Genuss dafür unvergleichlich. Zudem entschleunigt es und wirkt gleich zu Tagesbeginn meditativ.

3.) Praktiziere ein spirituelles Ritual

Unkompliziert und einfach, dennoch sehr effektiv. Energiegebend und ausgleichend. Was sollst du dafür tun? Etwas, was dein Herz begehrt, deine Sinne erfreut. Das ist das Besondere an diesem Punkt, denn er bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Stelle dir frische Blumen in eine Vase, nimm ein Bad oder entzünde eine Kerze (dabei trinke dein Wasser, deinen Tee 🙂 ). Du kannst auch meditieren, einen kurzen Spaziergang machen oder Qi Gong praktizieren oder einfach das Fenster öffnen und bewusst atmen. Integriere dies für mindestens drei Wochen in dein Leben, damit du die Veränderung spürbar und kraftvoll erfahren kannst.

Erstelle dir eigene Rituale oder vielleicht hast du ja auch schon welche. Unbewusste. Was könntest du bewusst machen, was dir eine Freude bereitet?

Lieblose Kindheit auflösen

Leider durften nicht alle von uns eine liebevolle Kindheit erfahren. Ob es ein extra strenger Vater war, dem man nichts recht machen konnte oder eine Mutter, die nicht für einen da war, ob man bei den Großeltern aufwuchs, dabei das Gefühl hatte, weder erwünscht noch geliebt zu werden, was allerdings durchaus auch bei den eigenen Eltern der Fall sein konnte, der Vater die Familie verließ oder Gewalt und Misshandlungen an der Tagesordnung waren – dies alles zeugte von alles andere als einer liebevollen Kindheit. Einer Kindheit, in dessen Umfeld man wenig Verständnis oder Geborgenheit erfuhr, von echter Zuneigung und dem Gefühl bedingungslos geliebt zu werden, schon mal gar nicht zu sprechen – prägt einen Menschen. Und nicht Wenige, haben damit auch als Erwachsene enorme Schwierigkeiten. Die Probleme können dabei ganz unterschiedlicher Art sein. Braucht man um dieses Thema zu lösen nun jahrelange psychologische Betreuung? Möglich. Kann man es überhaupt lösen? Machbar. Definitiv machbar ist es jedoch, dass man sich mit der Vergangenheit versöhnt. Mit Mama oder Papa, oder auch Oma oder Opa, aussöhnt. Unerheblich, ob sie noch leben, oder nicht.

Möglichkeit 1:

Du schreibst einen Brief. Darin zählst du alles auf, was dir einfällt, was dir damals nicht gefallen hat, nicht gepasst hat, dich enttäuscht hat.

Beispiel: Du warst nie für mich da. Meine Geschwister wurden immer vorgezogen. Mir hat nicht gefallen, dass du zu mir extra streng und ungerecht warst usw.

Lasse alles raus und lass dir dabei ruhig Zeit. Oft stockt es mittendrinnen, einfach, weil die Erinnerungen zu schwer wiegen. Tränen haben immer ihre Berechtigung. Dann schreib weiter. Lebt die Person noch, an die diese Zeilen gedacht war, kannst du nun überlegen, ob du ihr den Brief gibst oder schickst, ihn vorliest, ihr den Inhalt selbst sagst (jedoch ohne dabei laut zu werden und ohne Vorwürfe – Beispiel: Ich war traurig und enttäuscht, dass ich immer alleine spielen musste) oder den Brief für dich behältst. Du kannst die Person auch fragen, warum sie so gehandelt hat oder auch wie deren Kindheit war. Es ist erstaunlich, was man dabei erfahren kann. Ansonsten schreib den Brief. Einfach, um zu einem Abschluss zu kommen. Für dich. Für dein Leben, Für deinen weiteren und glücklicheren Lebensweg. Alles, was sich seit Kindestagen aufgestaut hat, ist nun heraussen. Die Knoten lösen sich. Oft macht es sogar mehr Sinn, den Brief nur für sich selbst zu schreiben. Doch auch wenn die Bezugsperson mittlerweile verstorben ist, kannst du den Brief dennoch schreiben. Entweder für dich selbst oder du gehst zum Grab und liest ihn vor. Wie du es auch handhabst, danach geht es dir deutlich besser.

Möglichkeit 2:

Diese Option ist vielleicht weniger bekannt und vielleicht etwas ungewohnt, jedoch nicht weniger wirksam. Suche dir ein Bild von einem Paar, einem Mann und einer Frau, die glücklich vereint am Foto zu sehen sind. Dies können oder sollen sogar, wildfremde Menschen zeigen.

Nun schreibt man seine Kindheit einfach um. Man stellt sich Situationen vor, die man gerne gehabt und Momente, die man sich gewunschen hätte. Reisen und gemeinsame Unternehmungen, welche man machen wollte. Man erschafft sich Erinnerungen, die an eine glückliche, liebevolle und sorgenfreie Zeit erinnern. Alleine die Vorstellung daran kann einen tief durchatmen lassen und ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Schmück die Details so schön wie möglich aus und füge auch jederzeit nach Tagen, Wochen oder Monaten neue Situationen hinzu. Erschaffe ein Kunstwerk. Und gib so deinem inneren Kind glücksbringende Momente und eine Zeit der Sicherheit und Geborgenheit. Eine Zeit voller echter Umarmungen und liebevollen Momenten, wie sie sich jedes Kind wünscht. Das Gefühl geliebt zu werden, um seiner selbst willen.

Mach dir dieses Geschenk!

Wie findest du diese Möglichkeiten und hast du selbst noch weitere Ideen?

Ich wünsche dir eine zufriedene und erfüllende Zeit.

Glücklich in 1 Minute

Kein Clickbait – denn das ist wirklich möglich.

Da ist man jahrelang unglücklich, unzufrieden und dann soll ich auf Fingerschnipsen glücklich sein? Mit magischen Formeln oder wie? Ja, es mutet beinahe tatsächlich wie Magie an (und damit kenne ich mich aus – Anmerkung von Hexe Myriala hihi :-D), dennoch ist es einfach realisierbar, ohne Vorkenntnisse und das Rad muss auch nicht neu erfunden werden. Und die meisten Menschen kennen ja auch schon die einzelnen Punkte, welche dazu führen – nur – kennen und anwenden sind zweierlei. Ich kann auch noch so viel über Persönlichkeitsentwicklung lesen, Podcasts hören, daheim massenhaft Bücher darüber haben, dass sich die Regale biegen – wenn ich das gelesene Wissen nicht anwende, hilft es mir nicht das Geringste. Und dies soll nun auch kein Schlag ins Gesicht für Menschen mit Depressionen sein – ist mir selbst ja auch nicht unbekannt – jedoch, wenn es auch nur die geringste Möglichkeit gibt, etwas am Seinszustand zu ändern – warum es nicht versuchen?

Also – mach es einfach – was hast du zu verlieren?

Was kannst du gewinnen?

1.) Gedanken

Wie denkst du? Ist es nicht toll, wenn man überall liest, du sollst positiv denken? Was bedeutet das genau? Das ich mir denke, es ist egal, was kommt, im Endeffekt wird alles gut? (Und ist es noch nicht gut, ist es noch nicht das Ende…^^). Nein – vielleicht zum Teil, aber bemüht man sich dann, ein gutes Ende zu bekommen, wenn man weiß, egal was ich mache, es wird ohnehin gut? Wie denke ich nun positiv? Indem ich mir positive Fragen stelle.

Wofür bin ich dankbar?

Worauf bin ich stolz in meinem Leben?

Wofür könnte ich dankbar und worauf könnte ich stolz sein?

2.) Worte

Wie sprichst du? Worte haben eine immense Kraft. Wenn du dich super gut fühlst und fünf Menschen kommen auf dich zu und sagen dir, wie schlecht du aussiehst, was los ist, ob du Sorgen hast, weil man es dir ansieht – geht es dir auf der Stelle schlechter. Wenn es dir gerade nicht so gut geht, und jemand macht dir ein Kompliment, so geht es dir oft besser. Wenn du anderen von dir erzählst, sage nicht – mir geht es sooo schlecht – damit geht es dir ab diesem Moment noch schlechter. Sage z.B. lieber, es geht mir heute nicht ganz so optimal. So minimiert man das Negative und auch der psychische Zustand bleibt stabil.

3.) Körper

Der Körper tut das was du ihm sagst. Siehe auch voriger Punkt – wenn er merkt, wie du über ihn sprichst und denkst, wird er deine Erwartungen erfüllen. In jeglicher Hinsicht. Umgekehrt kann der Körper auch deine psychische Haltung beeinflussen. Wenn du dich ärgern musstest oder du einfach nicht gut drauf bist – lache. Auch wenn dir nicht danach zu Mute ist – es wird dir nach einigen Momenten besser gehen. Fakt! Du kannst dich dabei auch im Spiegel beobachten. Ziehe die Mundwinkel nach oben. Lächerlich. Warum soll ich nun lachen? Mir ist nicht danach. Und wie ich dabei aussehe, lachhaft. – Nun, wenn es so lächerlich ist – ist es auch schon egal – sieht ja niemand – und Halt! Was war das? Ein kleiner Anflug von Lächeln? Hey, – ich habs genau gesehen – abstreiten ist zwecklos. Da ist es ja, dein wunderschönes Lächeln. 🙂

Quintessenz: In einer Minute aus einem negativen Zustand in einen positiven zu kommen. Was ist dein Ziel? Ich weiß, dass du weißt, was du nicht möchtest – aber weißt du, was du wirklich willst? In welchen Zustand möchtest du kommen? Ist es ein zufriedener, ein glücklicher, ein entspannter Zustand? Möchtest du selbstbewusster werden, motivierter, gelassener? Energie folgt der Aufmerksamkeit. Worauf du deine Fokus lenkst, dorthin wird die Energie auch fließen. Achte also darauf, dass du dir etwas positives wünschst und vorstellst.

Anfangs ist es etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch mit ein wenig Übung kannst du es innerhalb einer Minute schaffen, dass du deinen Bewusstseinszustand ins Positive veränderst.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag!

Gönnst du dir und deinem Leben diese Minute?

Bedürfnisse stillen ~ Depression lösen

Die Grundbedürfnisse des Menschen sind nicht nur Essen, Trinken und ein Dach übern Kopf.

Natürlich gehören diese Dinge zu den elementarsten Bedürfnissen des Menschen, haben wir nichts zu essen oder zu trinken, so sterben wir. Doch der Mensch hat auch noch andere Bedürfnisse. Hier die Auflistung nach Maslow:

Physiologische Bedürfnisse: Essen, Trinken, Luft, Wärme, Schlaf, Kleidung, Unterkunft, Fortpflanzung, Bewegung.

Diese Ebene stellt auch die Basis dar – wird eines dieser Punkte auf Dauer nicht befriedigt – bedeutet dies Stress pur. Der Stresslevel steigt sehr hoch, damit auch die Übersäuerung des Körpers. Kannst du diese Zeilen nun lesen, bedeutet dies, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht darunter leiden musst. Auch, wenn man es selbst nicht so sieht, so sind folgende Punkte dennoch zweitrangig. (Thema Sicherheit ausgenommen). Und natürlich bedeuten auch die Aussicht auf den Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Trennung ein enormes Stresspotenzial. Man weiß oft nicht mehr weiter. In so einer Situation ist es wichtig, dass man, wenn man in ein Loch gefallen ist, sich wieder daraus befreit.

Sicherheitsbedürfnisse: Gesundheit, gesicherter Arbeitsplatz bzw. finanzielle Absicherung, Angstfreiheit im Land, emotionale Sicherheit.

Soziale Bedürfnisse: Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Zugehörigkeitsgefühl (Familie, Job,..).

Wertschätzung: Anerkennung und Respekt durch andere sowie Selbstachtung (Erfolg, Unabhängigkeit).

Selbstverwirklichung: Wachstum, Suchen und Finden des eigenen Potenzials (wobei es hier individuelle Unterschiede gibt, was einem Menschen diesbezüglich wichtig ist – z.B. Mutter werden, Firma leiten, Bilder ausstellen, Buch veröffentlichen, Haus bauen…

Und auch wenn alle anderen Punkte erfüllt sind, doch das Thema Selbstverwirklichung nicht zum Tragen kommt – entweder, weil man nicht weiß, womit man sich verwirklichen soll, oder wie – kann dies auf Dauer eine Depression auslösen. Es schleicht sich langsam aber stetig ins Leben und arbeitet wie eine kleine Dosis Gift weiter und weiter. Man wird unglücklich und weiß oft gar nicht warum.

Was siehst du in diesem Bild? Ich sehe Gitter, also die Angst, eingesperrt zu sein, nicht mehr frei zu sein, Unordnung, Chaos – der Mensch tendiert ja eher zu Ordnung, alles soll geregelt und übersichtlich sein, was einem das Gefühl von Sicherheit vermittelt. Man glaubt, dass man damit alles unter Kontrolle hat, wenn man viele Regale und Kästen aufstellt und die Dinge schön in Reih und Glied aufstellt. Doch vermeintliches Sammeln von Dingen kann auch auf ein vermeintlich falsches Sicherheitsgefühl hindeuten – man möchte sich mit Materiellem an das Leben binden – nach dem Motto – wenn ich viel besitze, kann ich doch nicht sterben.

Viele von uns wünschen sich einen reichgedeckten Tisch – wobei es oft gesünder ist, weniger zu essen (in Japan essen die Menschen so, dass sie zu ca. 80 % gesättigt sind – reicht schon aus, um die Lebenserwartung um einige Jährchen zu erhöhen). Und natürlich kommt es auch darauf an, was man isst. Speisen, die den Körper übersäuern, führen physisch als auch psychisch zu Störungen und Krankheiten können ausbrechen. Körperlich wie mental.

Kein Mensch der Welt kann alle Bedürfnisse auf Dauer stillen, sind jedoch einige der aufgelisteten Punkte für einen längeren Zeitraum nicht erfüllbar, wird man krank. Und je mehr Bedürfnisse sich nicht erfüllen lassen, umso eher steuert man auf eine Depression zu.

Wir wollen wertgeschätzt werden, wir wollen in Sicherheit aufwachsen und leben, wir wünschen uns frei zu sein und selbstbestimmt handeln zu können, wir wollen geliebt werden. Wir alle möchten gemocht und geliebt werden – ein oft vernachlässigtes Bedürfnis, welches leider oft in der Kindheit seinen Anfang findet. Nicht alle Menschen wachsen behütet und beschützt in einem sicheren Zuhause auf und dies versuchen sie dann im Laufe ihres Lebens zu kompensieren oder leider auch oft wieder zu erleben, wie schlimm es auch gewesen sein mag, indem sie meist unbewusst diese Situationen oder mit Menschen in Verbindung kommen, die dieselben Charaktereigenschaften aufweisen, wie die Bezugspersonen in der Kindheit. Doch beinahe alle, die als Kind zu wenig Liebe erfahren haben, schlittern als Erwachsener in eine Depression.

Doch das muss nicht für immer so bleiben. Gerade der Anfang, um aus einer Depression herauszukommen ist einer der schwersten. Man hat keine Energie, negative Gedanken kreisen pausenlos im Karussell, sieht keinen wirklichen Wert im Leben.

Mein erster Wunsch an dich:

Eliminiere Energievampire! Dabei muss es sich auch nicht unbedingt um Personen handeln, die du nicht magst – auch die freundliche Nachbarin, die Schwester, die es nur gut meint – sie alle kannst du ja mögen, wenn sie dir jedoch Energie abziehen, ist dir damit nicht geholfen.

Aufgabe 2:

Geh für 10 Minuten hinaus!

Aufgabe 3:

Hast du ein Lebensziel? Was könnte das sein? Überlege – was würde dir so richtig, aber so richtig Freude bereiten? Unabhängig davon, ob es nun gesellschaftlich anerkannt, oder vermeintlich nicht machbar ist. Ob andere darüber den Kopf schütteln oder dich auslachen würden – an dieser Stelle gleich eine Bitte – hast du ein Ziel gefunden – erzähle es –

NIEMANDEM!

Auch wenn sie es nicht böse meinen, das Umfeld wird dich runterziehen. Weil sie es nicht verstehen werden (falls ja, dies sind nur die absoluten Ausnahmen – aber weißt du das vorher?), weil sie sich Sorgen um dich machen und – weil es nicht sein kann, dass du, wenn du es schaffst, sie unter Umständen hinter dich lasst – und sie nicht mehr auf deinem Level sind.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Keine Heilungsversprechen. Bei gesundheitlichen Problemen natürlich zum Arzt. Kein Absetzen von Medikamenten ohne Absprache mit dem Arzt.

Es würde mich freuen, wenn du mir schreibst, wie es dir mit diesen Aufgaben geht bzw. ergangen ist.

Backpacker, Aussteiger, Selbständig machen

Ich lese oft, dass Menschen sich selbständig machen, aussteigen, als Backpacker und digitale Nomaden um die Welt ziehen, Fotos machen und damit nun ihr Geld verdienen. Sie haben nun die Kontrolle über ihre Zeit, lernen neue Länder und Kulturen kennen und genießen nun ihr Leben ohne Stress und Druck. Fälschlicherweise entsteht dabei oft der Eindruck, dass diese Menschen nun stundenlang am Strand liegen, ab und an einen Blogbeitrag schreiben, schöne Fotos schießen und damit in Saus und Braus leben, ohne sich großartig anstrengen zu müssen. Würde das dann nicht jeder machen? Zumindest definitiv mehr Menschen, obwohl, Menschen dennoch an ihr Sicherheitsbedürfnis gebunden sind. An den vermeintlich sicheren Job.

Was mir aber auffällt, ist, dass dies meist Manager, gut bezahlte Geschäftsführerstellvertreterinnen, Marketingexperten, hochdotierte Webdesigner und Graphiker, Werbefachfrauen und – männer usw. sind. Also alles Personen, die ihren immer sehr gut bezahlten Job an den Nagel hängen und sich nun auf den Weg in ein neues Leben machen.

In der Norm ist das aber nun doch so, dass die Mehrzahl der Jobnehmer eben keinen extrem gut bezahlten Job haben – im Gegenteil. Gerade in Zeiten wie diesen, hat man zu kämpfen. Und oft sogar auch dann, wenn man seinen fixen Job hat. Extra Ausgaben sind nur selten und mit Mühe finanzierbar. Es ist für diese Menschen wie ein Schlag ins Gesicht, wenn man überall liest, wie schön doch das Leben sein kann, indem man kündigt oder seine Firma verkauft und seinen Weg geht, immer mit einem großen finanziellen Polster. Wer würde das nicht wollen?

Genau. Beinahe jeder Mensch. Doch wie soll das gehen, ohne extra finanzielle Reserven? Ist dies überhaupt möglich? Oder soll man, wenn man eben nicht die Assistenz der Geschäftsführung oder Manager in einem großen Unternehmen ist, seinen Traum aufgeben und nun bis ans Ende seines Lebens seiner nicht unbedingt geliebten Arbeit bis zur Rente nachgehen und dann sterben?

Nicht unbedingt. Voraussetzung dafür ist natürlich immer, dass man sich auch tatsächlich verändern möchte. Toll wäre es, wenn man dies vor einem Burnout bewerkstelligt und noch bevor eine schwere Depression einsetzt. Und nein, Burnout gefährdet sind nicht nur gestresste Unternehmensleiter, sondern jeder einzelne Angestellter und Arbeiter, der seine Arbeit ernst nimmt und meist mehr als 100 Prozent gibt.

Der Angestellte, der in seiner Freizeit für die Firma arbeitet, meist unentgeltlich, der Arbeiter auf der Straße oder am Fließband, wo man oft in unterschiedlichen Schichten arbeitet, was eine zusätzliche Belastung für den Körper darstellt, Menschen im Pflegebereich, die für andere Menschen da sind, die Hausfrau, die rund um die Uhr für ihre Kinder und den Partner da ist und zudem noch darauf achtet, dass alle zu essen und frische Kleidung haben und man in einem halbwegs sauberen Haushalt lebt.

Wie soll man das nun konkret machen? Sein Leben ändern, sich in ein neues Abenteuer stürzen, ohne zu wissen, wohin der Weg einen führt.

Genau das ist es ja auch – ein Abenteuer. Und bis zu einem gewissen Grad braucht das jeder Mensch. Wenn man jahrzehntelang Tag Tagaus denselben Tagesablauf hat, ohne die geringste Abweichung und weiß, dass dies auch in den künftigen Jahren so ablaufen wird – stirbt man. Geistig, psychisch und schlußendlich auch physisch.

Du kannst natürlich einfach deinen Rucksack packen und einfach losgehen und unterwegs die Möglichkeiten nutzen, welche sich dir bieten – ob mit Gelegenheitsjobs, indem du deine Hilfe bei Haus- und Feldarbeiten anbietest, um Geld bettelst, oder auch versuchst, falls du etwas kannst, was du unterwegs präsentierst (z.b. Schnellzeichnen, Gitarre spielen usw.). Diese Variante ist dann aber doch ein wenig sehr abenteuerlich, wie ich finde.

Du kannst in deinem bisherigen Job zum Beispiel immer etwas zur Seite legen. Ein klein wenig geht immer – und zwar sollte es soviel sein, dass man praktischerweise damit einige Monate leben könnte, ohne Angst haben zu müssen, jederzeit die Wohnung gekündigt zu bekommen und auf der Straße leben zu müssen. Kann ein Weilchen dauern, denn schließlich hat Otto Normalverbraucher (nicht mein Lieblingsausdruck) monatlich nicht Unmengen an Geld zur Verfügung, welches man beiseite legen kann. Aber ein wenig geht immer. Ist man jobmäßig zeitlich nicht völlig überlastet, kann man sich auch für kurze Zeit einen Nebenjob suchen oder sich was einfallen lassen, damit man mehr Einnahmen als Ausgaben hat. Dies summiert sich und man hat ein kleines finanzielles Pölsterchen. Ist es jedoch schon so weit, dass man aufgrund seiner Arbeit gesundheitlich angeschlagen und vielleicht sogar schon im Krankenstand oder arbeitslos ist, hat man zwar weniger Geld, dafür mehr Zeit. In erster Linie achtet man nun auf seine Gesundheit. Was hilft alles andere, wenn es einem körperlich nicht gut geht? Erhole und regeneriere dich und überlege dir, was du dann machen möchtest, wenn du wieder genügend Energie und Motivation hast. Jedoch ist es auch so, dass die Motivation und auch die Power mit einem klar definiertem Ziel kommt. Ein Kreislauf – welcher in beide Richtungen funktioniert.

Kein Job oder eine unglücklich machende Arbeit nimmt dir Energie – dies ist ein enormer Energiefresser. Keine Energie – Null Motivation etwas Neues zu beginnen. Man fällt tiefer und tiefer und ist man erst einmal am Boden, kommt es einem so vor, als stünde jemand daneben und schaufelt ein Loch, damit man noch tiefer fällt. In diesem Zustand kann kein Mensch der Welt einen neuen Weg einschlagen, auch wenn er vom Verstand her weiß, dass er dies tun sollte.

Was nun?

1.) Gesundheit wieder herstellen – psychisch und soweit möglich physisch – oft gehen diese beiden Bereiche Hand in Hand. Geht es der Psyche wieder besser, verschwinden auf wundersame Weise auch manche körperliche Beschwerden. Kopfschmerzen, Magendrücken, Kreuzweh, undefinierbare Nervenschmerzen, Sodbrennen, Appetitlosigkeit und Heißhungerattacken können einige dieser Symptome sein. Panikattacken und Angstzustände können sich verbessern oder sogar ganz verschwinden. Dunkle Gedanken weichen positiveren.

2.) Ausarbeiten, was man gerne macht. Dies ist ein besondere Punkt, und mindestens einen eigenen Beitrag wert, da viele Menschen an dieser Stelle Schwierigkeiten haben, es herauszufinden.

3.) Ziel setzen. Ein sehr wichtiger Punkt. Wo möchtest du ankommen, wenn du nicht weißt, wo du hingehen sollst?

Ich weiß, dies ist nun erstmal alles ziemlich vage, jedoch erste Schritte. Bekanntlich beginnt ja jeder Weg mit dem ersten Schritt – sei er auch noch so klein – und glaube mir, diese drei Punkte sind alles andere als gering. Genauere Ausführung folgt auch gerne noch. Doch hiermit hat man erstmal einen Ansatz wie es funktionieren könnte.

Ich freu mich auf dich und —– hat dir heute schon jemand gesagt, dass du ein wundervoller Mensch bist? Wie? Nein?

Du bist ein wunderbarer und einzigartiger Mensch und du bist perfekt genau so wie du bist.

Selbstliebe

Selbstliebe und warum du dich nicht vor den Spiegel stellen und dir dabei sagen sollst – Ich liebe mich.

Mag ja sein, dass dies manchen Menschen hilft, also bei mir war das nicht der Fall. Wenn man gerade oder generell ein sehr geringes Selbstwertgefühl hat, so kann man sich das 1000 Mal am Tag vorsagen und sich dabei noch so oft tief in die Augen sehen. Hier hilft viel nicht viel. Es kann sogar ins Gegenteil umschlagen. Wie bitte? Warum?

Weil man sich das erstens nicht glaubt, vor allem, wenn man sich gerade in einer akuten oder extra schweren Phase oder Situation befindet. Es wird als eine Art Selbstlüge angesehen und das weiß man auch – damit kann man selbst sein Unterbewusstsein nicht überlisten.

Und zweitens kann es sich genau aus diesem Grund ins Gegenteil kehren. Gedanken können aufkommen, die besagen – jaja, genau – ich liebe mich, ich und wer noch? Sonst ja wohl niemand,..niemand liebt mich – warum soll man mich auch lieben – ich kann nichts, ich bin nichts, ich bin nicht liebenswert usw.

Hattest du auch schon mal solche Gedanken? Und mit dieser Spiegelübung, welche übrigens weltweit von Millionen Menschen für andere Millionen von Menschen vorgeschlagen wird, kann man diesen negativen Effekt verstärken, oft sogar extra hervorrufen. Kann weg. Braucht kein Mensch.

Wenn man allerdings von Haus aus ein starkes Selbstbewusstsein, ein kräftiges Selbstvertrauen und ein hohes Selbstwertgefühl hat, und nur mal einen schlechten Tag hatte, kann diese Übung allerdings sehr wohl hilfreich sein.

Liebst du dich selbst? Eine gute Frage. Stelle sie dir doch mal. Jetzt! Liebst du dich?

Ich finde ja, dass dies ein großes Wort ist. Was heißt schon Liebe? Setzen wir die Latte doch ein wenig niedriger. Sie ist deswegen nicht weniger wert, dennoch ist die Hemmschwelle, um es in Worte zu fassen, etwas geringer.

Magst du dich?

Oder ich frage am besten anders. Was magst du an dir? Hole dir nun bitte Stift und Block oder öffne eine neue Datei und schreibe auf, was du an dir magst. Gib dabei alles an, was dir zu dir an positiven Seiten auffällt.

Was magst du an dir?

Was kannst du gut?

Was machst du gerne?

Was liebst du?

Das müssen nun auch nicht unbedingt große, weltbewegende Dinge sein – z.B. Ich bin pünktlich. Ich kann gut kochen. Ich mag meine Haare. ..

Vergiß dabei aber auch nicht an Dinge zu denken, die dir selbstverständlich erscheinen. Z.B: Ich bin immer für meine Kinder da. Ich helfe der Nachbarin beim Einkauf. Ich höre der Schwester zu, wenn sie Probleme hat.

Sollte dir partout nichts einfallen – frage einen Menschen, der dich gut kennt und bitte ihn, dir zu sagen, was ihm an dir gut gefällt, was diese Person an dir mag.

Ist der Anfang mal gemacht, wirst du sehen, wie rasch die Liste wächst. Du wirst mehr und mehr Punkte finden, die du an dir magst. Kein Punkt ist zu groß, kein Punkt ist zu klein.

Gefällt es dir hier bei mir – bleib doch noch etwas – ich weiß, du bist ein wunderbarer Mensch und werde dir das auch öfter sagen – ich weiß, dass du ein liebenswerter Mensch bist und du weißt es bald auch.

Bist du eine geborene Hexe?

Geboren werden wir alle mit magischen Kräften. Doch dies ist nicht allen bewusst und nicht alle Menschen können damit von Geburt an damit umgehen bzw. sie erkennen. Zu Personen, die dies jedoch zu händeln wissen, könnte die Definition der geborenen Hexe passen. 

Hier einige Punkte, welche darauf hindeuten könnten, dass du eine geborene Hexe (oder Hexenmeister/Hexer) bist.

1.) Du spürst die Kraft des Mondes

Ob es sich in einem veränderten Schlafrhythmus zeigt, oder in bunteren Träumen oder auch einfach, dass du eine veränderte Energie wahrnimmst. Du siehst dir gerne den Mond an und könntest ihn stundenlang beobachten, ohne dass es dir langweilig oder zu viel wird. So wie die Kraft des Mondes wächst, wächst auch deine Kraft. Im alten Griechenland war die Mondgöttin die Herrscherin der Magie.

2.) Tiere kommen auf dich zu

Egal, wo du bist – Tiere werden von dir wie magisch angezogen. Du besuchst jemanden und bekommst noch extra zu hören, sorry, der Hund, die Katze – ist sehr scheu und Fremden gegenüber nicht sehr zugänglich, man wird das Tier nicht zu Gesicht bekommen – und kaum bist du im Haus, ist eben dieses Tier bei dir und möchte gar nicht mehr weggehen.

Tiere spüren die natürliche, magische Energie, die von dir ausgeht.

3.) Steine sammeln

Schon als Kind hast du Steine gesammelt. Oft hatte man eine kleine Dose oder Schatulle dafür. Es war wie ein eigener Schatz. Ob die Steine mit Katzengold übersehen waren oder es sich einfach um Steine handelte, die dir einfach gefielen, sich gut anfühlten, obwohl sie äußerlich nichts Besonderes an sich hatten. Hexen lieben die Energie der Erde, als Erwachsene umgeben sich Hexen gerne mit Heilsteinen oder Kristallen.

4.) Träume/Visionen

Wenn man Träume hat, welche wahr wurden.

Oder man sieht sich im Traum als außenstehende Person, obwohl man weiß und spürt, dass es sich dabei um einen selbst handelt. 

Dies könnten Hinweise sein, dass man schon einmal gelebt hat und einfach aus seinen Erfahrungen heraus – es weiß.

5.) Einfühlungsvermögen

Wahre Hexen ohne Einfühlungsvermögen gibt es nicht. Man muss, um magisch wirken zu können, empathisch sein. Man kann sich in andere Menschen hineinversetzen und mitfühlen, man spürt Energien in seinem Umfeld, die andere Personen nicht wahrnehmen können – beispielsweise, wenn kurz zu vor in einem Raum gestritten wurde, man betritt, ohne dies zu wissen, diesen Raum, und spürt die negativen Schwingungen, wo man sofort das Gefühl hat, man muss wieder gehen oder es gehört gereinigt. Praktiziert man selbst Magie, ist dies ohne das Erkennen und Spüren von Energie nicht möglich.

6.) Wünschen/Heilen/Verfluchen

Hast du jemandem schon mal etwas Schlechtes gewunschen und es ist dann eingetreten?

Oder jemand hatte Schmerzen, du legtest die Hand auf, und es wurde besser? Oder du schicktest positive Gedanken, und der Betroffene fühlte sich besser, positiver, heiler, gesünder?

Wenn der erste Punkt eingetreten ist, bist du damit nicht automatisch auf der dunklen Seite (außer, du machst es absichtlich, wenn du schon weißt, dass es eintritt), es heißt, dass du deine Energien noch nicht auf den richtigen Pfad gebracht hast. Doch du weißt nun, dass in dir Kräfte schlummern, die nur darauf warten, geweckt zu werden, du sie bündeln und fokussiert auf ein Ziel lenken kannst. Jemanden allerdings absichtlich Schaden zufügen, ist auch für dich nicht von Vorteil, da es auch auf dich zurück fällt. Was du auch machst – Positive wie negative Zauber/Wünsche – es ist alles mit dir verbunden. Darum achte darauf, was du dir wünscht. 

Natürlich erheben diese Punkte keinen Anspruch auf Vollständigkeit und das Netz ist voll mit verschiedenen Ansichten und Auflistungen und es kann sein, dass der eine oder andere Punkt vielleicht nicht auf dich zutrifft. Es kann aber auch sein, dass du diese Liste mit deinen persönlichen Erfahrungen noch erweitern kannst und ich würde mich sehr freuen, wenn du diese mit mir teilen könntest.

https://reikizauber.jimdofree.com/blog/

Blessed be ~ Myriala 

Mabon – Herbst Tag und Nachtgleiche

Mabon, die Herbst Tag- und Nachtgleiche.

Wie die Bezeichnung schon sagt, sind zu diesem Zeitpunkt Tag und Nacht gleich lang. Ab diesem Tag wird die Dunkelheit wieder stärker, das Licht weniger. Der Winter bereitet sich vor, der Sommer geht – es ist die Zeit des Erntens, der Reife und des Wechsels. Unabhängig ob man das Hexentum praktiziert oder nicht, das Jahr bereitet sich auf sein Ende vor, wobei das Hexenneujahr etwas früher beginnt, als der gregorianische Kalender am 1. Jänner, nämlich zu Samhain – also in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. 

2020 wird Mabon am 22. September gefeiert.

Ob Hexe oder nicht, es wäre gut, Revue passieren zu lassen. Mabon wird auf der nördlichen Hemisphäre, also in unseren Breitengraden, zwischen dem 21. und dem 23. September gefeiert. 

Hier ein Auszug aus meinem Buch – Stadthexen – Wohnungshexen

Der Sommer sinkt in die Unterwelt ab und die dunkle Jahreszeit beginnt. Die Sommerzeit geht zu Ende. 

Sträuße aus Getreide werden gebündelt und auf den Altar gelegt oder darüber kopfüber aufgehängt. Man kann Tieren nun auch Früchte als kleine Leckerbissen und als Vorbereitung für den Winter zur Verfügung stellen. 

Die Farben sind Braun, Grün, Orange, Gold. In diesen Farben kann man wunderbar seinen Altar oder auch die Wohnung dekorieren, oder auch als Tischdeko, fände ich es eine tolle Idee. 

So wie die Natur nun zu Ruhe kommt, sollte man sich auch selbst auf einen inneren Rückzug vorbereiten, um wieder Kräfte zu sammeln. Überlege und vielleicht möchtest du es auch aufschreiben: 

Was war heuer gut? 

Was verlief nicht so gut? 

Gab es konkret etwas Negatives? 

Was kann ich mitnehmen? 

Was möchte ich zurück lassen?

Was möchte ich auf keinen Fall mehr in die kommende Zeit mitnehmen?

Woran kann ich arbeiten?

Kann oder sollte ich etwas ändern?

Wie kannst du diesen Tag nun begehen? Hier ein kleiner Vorschlag: Falls du nicht schon einen Altar hast, kannst du einen Platz für die Zeit des Dankes in einer Ecke im Haus oder im Garten freiräumen. Dekoriere ihn mit den Symbolen dieses Sonnenfestes oder höre auf dein eigenes Gefühl und dekoriere dementsprechend. Du kannst auch Gegenstände, Bilder oder Zeichnungen aufstellen, die du mit etwas Positivem verbindest, was im vergangenem Jahr war. Zünde eine Kerze an und bedanke dich dafür, was dir in diesem Jahr gut getan hat. “Opfere” somit jeden Tag einige Minuten an diesem Ort der Dankbarkeit. Genieße diese Momente und denke dabei auch an Fülle, die du bekommen oder gegeben hast. Und vergiß dabei nicht, die Fülle, die du dir selbst geschenkt hast. 

Die Fülle in der Natur gehört übrigens ab diesem Zeitpunkt der Natur und den Tieren des Waldes. Ab Mabon sollten keine Unmengen an Kräutern mehr gesammelt werden. 

Du kannst deine Gedanken der Dankbarkeit auch zu Papier bringen. Nimm dafür ein Schraubglas und schreib auf kleine Zettelchen die kleinen und großen Dinge auf, wofür du heuer dankbar warst. 

Du kannst jetzt auch damit beginnen und es das ganze Jahr über jedes Mal erweitern, wenn es etwas gibt, wofür du Danke sagen möchtest. Es ist nicht schwer und du siehst im Laufe des Jahres und auch, wenn es dir mal schlecht gehen sollte, wofür du alles dankbar warst. Du wirst staunen, wie viel sich mit der Zeit ansammelt, also nimm ein nicht zu kleines Glas. 

Ich danke dir für deine Zeit und wünsche dir eine wundervolles Fest. 

Neue Seite ~ Unikat Studio

Hallo meine Lieben. Ich wollte euch nur kurz die Info zukommen lassen, dass ich diese Seite etwas abgespeckt habe. Sämtliche DIY Beiträge, ob es dabei um Malen oder Basteln oder auch um Life Hacks oder sogar die Vorstellung von Indie Games geht, sind nun auf einer eigenen Seite zu finden. Welche ich euch nun hiermit vorstelle.

Alle bisherigen Beiträge im Do it yourself, also im Selber Machen Bereich, findet man nun unter folgendem Link. So ist es doch etwas übersichtlicher. Ich hatte mich nun Stunden über Stunden damit beschäftigt, da es doch etwas ..ähem–aufwendiger war, als gedacht (alleine die Erstellung der Seiten sollte in der Norm kein Problem darstellen, wenn man eine erstellt und diese sofort an Ort und Stelle anzeigt was sie soll, man die nächste ebenso fertigt, diese aber nicht und nicht erscheint und wenn, dann…ach..ich erspare euch die Einzelheiten..zudem hatte mein kleiner Lapi anscheinend auch noch ein Wörtchen mitzureden, wann er nun meinen Anordnungen folgt und WP wollte dann auch selten speichern – guuuut. Solltet ihr also dennoch den einen oder anderen Fauxpas entdecken, scheut euch bitte nicht, mir Bescheid zu geben. So ich bin nun eine Erfahrung reicher und ihr habt einen Blog mehr (man gönnt sich ja sonst nichts 😀 )

https://unikatstudio.wordpress.com

Und zur Feier des Tages habe ich dort auch gleich ein neues Bild eingestellt. Ich hoffe, ich mache euch damit nicht zu viele Umstände, aber die Seite 1000 Interessen (obwohl Nomen est Omen) artete schon etwas aus. Hatte schon heimlich den einen oder anderen Beitrag eliminiert, aber es war dennoch noch immer zu viel. Zwar jetzt auch noch, aber immerhin sie sie doch ein klein wenig schlanker geworden – apropos schlanker werden,..ich sollte da auch mal bei mir..aber lassen wir das – andere Geschichte 😀

Blumen essen ~ Blüten naschen

Hier stelle ich dir 7 Blumen vor, die du essen kannst. Nicht nur als außergewöhnliche Dekoration am Tisch oder am Teller ein Hit, sondern auch wohltuend, gesund und heilend, wenn man sie zu sich nimmt.

Kapuzinerkresse

Mit ihrem würzig scharfen Geschmack passen sie perfekt als Brotbelag und zu Salat.

Veilchen

Bei Veilchen herrscht nach wie vor große Unsicherheit, ob sie giftig oder essbar sind.

Sie sind essbar und auch Kinder, Hunde und Katzen können unbesorgt davon im Garten naschen.

Zudem haben Veilchen auch noch heilende
Eigenschaften:
kühlend
beruhigend
schmerzlindernd
abschwellend
abführend
durchblutungsfördernd

Stiefmütterchen

Ihre Zeichnung erinnert an Gesichter und auch diese Blumen sind essbar.

Einzig die Wurzeln und die Samen können abführend wirken, auch bei Katzen. Giftig jedoch sind keine Teile dieser Pflanze.

Verwendungsmöglichkeiten

frisch auf Salat oder Dessert,
als essbare Deko von Suppen,
kandiert auf Torten,
getrocknet oder frisch im Blütentee,
gefroren in Eiswürfeln für Cocktails,

Zum Kandieren taucht man die Blüten in ein Eiweiß-Wasser-Gemisch und bestäubt sie mit Puderzucker. Die Blüten lässt man über Nacht oder bei 50°C für 2 Stunden.

Holunderblüten

Ob als Saft, Gelee, Marmelade oder herausgebacken, die die Blüten des Holunders sind immer ein besonderer Genuß.

Hinweis: Die reifen Beeren der Hollerpflanze müssen erst erhitzt werden. Die Holunderbeeren nicht roh verzehren, da sie leicht giftig sind. Erst nach
Erhitzung zerfallen die Giftstoffe. Grüne oder rötliche Beeren ganz aussortieren, da diese auch nach der Verarbeitung noch giftig sein können.
Tipp: z.B Gelee.

Ringelblume

Traditionell werden Ringelblumen äußerlich zur Heilung der Haut verwendet. Jedoch kann ein Ringelblumentee auch bei Magenschmerzen,
Menstruationsbeschwerden (schwach oder schmerzhaft),
Lymphbeschwerden, geschwollenen Mandeln, Darmproblemen, Magen – Gallenbeschwerden helfen. Zudem unterstützt er den Entgiftungsprozess des Organismus. Junge Blätter werden kleingeschnitten in den Salat gemischt. Die Blüten als Ganzes oder kleingezupft als Dekoration vor allem in Salaten, aber auch in herzhaften oder süßen Speisen.

Gelb-orange Ringelblumenblüten werden auch als farbgebendes Gewürz verwendet. Manchmal sogar als Safran Ersatz. Frische oder getrocknete
Blütenblätter für die Farbgebung mit Reis kochen.

Vorsicht bei Überempfindlichkeit gegen Korbblütler.

Rosen

Rosenblütentee wirkt entzündungshemmend
und hilft bei Beschwerden im Mund- und Rachenraum und im
Magen-Darm-Trakt.

Krampflösend,
antioxidativ,
hilft bei Insektenstichen,
zellschützend.

Rosengelee
25-30 ungespritzte rote oder rosa Rosenblüten
1,2 Liter Wasser
2 Zitronen
1 kg Gelierzucker 2:1

Die Blütenblätter ca. 5 Minuten aufkochen und über Nacht stehen lassen.
Den Sud durch ein feines Sieb gießen.
Die Zitronen auspressen.
Den Saft zusammen mit dem Rosenwasser und dem Gelierzucker nach
Packungsanleitung aufkochen und in sterile Gläser abfüllen.

Gänseblümchen

Gänseblümchen schmecken leicht süßlich.
Man kann sie roh oder gekocht essen.

Seine Bestandteile wirken sich positiv auf die Gesundheit aus:
Schleimstoffe
Gerbstoffe
Bitterstoffe
Glykoside
Daneben enthält Bellis perennis aber auch Inhaltsstoffe, die in großen Mengen (einige hundert Gramm) giftig sind (Saponin:Bayogenin) und
Vergiftungserscheinungen auslösen wie:
Übelkeit
Erbrechen
Durchfall

Nur Blumen essen, die man kennt!

Blumen von Straßenrändern und stark gedüngten Wiesen
meiden.

Bei gekauften Züchtungen darauf achten, dass die Blumen
nicht chemisch behandelt oder mit giftigen, nicht essbaren
Pflanzen gekreuzt wurden.

Die Menge machts! Weniger ist oft mehr. Wo wenig
heilend wirkt,
kann ein Zuviel oft schädlich sein.

Keine Heilungsversprechen, keine Diagnoseerstellung. Bei
gesundheitlichen Problemen immer zum Arzt oder
Apotheker. Kein Absetzen von Medikamenten ohne
Absprache mit dem Arzt. Immer in Eigenverantwortung
handeln.

💚